Die USA wollen ihr strategisches Atomwaffenarsenal um bis zu ein Drittel reduzieren. Das kündigte US-Präsident Barack Obama während seiner Rede in Berlin an und reichte Russland die Hand zu Verhandlungen. Ziel sei eine Welt ohne Atomwaffen.
Anders als John F. Kennedys Rede vor 50 Jahren wird Barack Obamas Rede nicht in die Geschichte eingehen. Sie war ein hübsches Event, aber kein neuer Meilenstein für das deutsch-amerikanische Verhältnis, meint Friedbert Meurer.
Das war der Obama, wie wir ihn kennen, und wie er gerade in Deutschland geschätzt wird: Weltbürger und Bürgerrechtler in einer Person, meint Peter Lange, Chefredakteur Deutschlandradio Kultur.
Deutschlandradio Kultur · Kommentar
Die Rede von Barack Obama in voller Länge
Er erlangte Berühmtheit, als er 1989 symbolisch den Eisernen Vorhang durchschnitt. Nun ist Ungarns früherer Außenminister und Regierungschef Gyula Horn im Alter von 80 Jahren verstorben.
In Brasilien brodelt es. Vor der Confed-Cup-Partie der brasilianischen Fußball-Nationalmannschaft demonstrierten Tausende rund um das Stadion in Fortaleza. Es kam zu Straßenschlachten mit der Polizei.
Den Demonstranten in Brasilien geht es vor allem um mehr Chancengerechtigkeit und Entfaltungsmöglichkeiten, sagt Felix Dane, der das Büro der Adenauer-Stiftung in Rio de Janeiro leitet. Viele Studenten und Angehörige der Mittelschicht seien mit der Entwicklung des Landes unzufrieden.
Die Zahl der Flüchtlinge und Binnenvertriebenen hat weltweit den höchsten Stand seit 1994 erreicht vor allem wegen bewaffneter Konflikte wie dem Bürgerkrieg in Syrien. Fast jeder zweite Flüchtling ist jünger als 18 Jahre.
Im NSU-Prozess hat der Angeklagte Carsten S. den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl ausgesprochen. Inzwischen sind in Sachsen neue Akten zur Terrorzelle aufgetaucht - der Chef des Verfassungsschutzes muss seinen Posten verlassen.
Die Länder haben dem Bund Zugeständnisse abgerungen - und der wird für die Milliardenhilfe neue Schulden machen müssen. Sowohl Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) als auch die Ministerpräsidenten einiger Länder sprachen von einem Erfolg.
Das Weltdokumentenerbe ist um vier Zeugnisse menschlichen Wissens reicher. Wie die deutsche Unesco-Kommission mitteilte, handelt es sich dabei um Schriften von Karl Marx, die Himmelsscheibe von Nebra, das Lorscher Arzneibuch und die Goldene Bulle von 1356.
Der Vorsitzende des deutschen Nominierungskomitees "Memory of the World", Joachim-Felix Leonhard, hat die Bedeutung der neu in das Weltdokumentenerbe aufgenommenen Aufzeichnungen hervorgehoben. Leonhard sagte, das Arzneibuch des Klosters Lorsch und die Himmelsscheibe von Nebra seien "hochaktuell", weil sie das heutige Wissen herausforderten.
Die Spielräume für kritische Künstler, unkonventionelle Frauen, säkulare Christen und Muslime werden in Ägypten wieder kleiner. Sie müssen erneut um ihre Rechte kämpfen.
Stephen Dobyns pendelt zwischen Natürlichem und Übernatürlichem: Er lässt abgetrennte Köpfe aus Fenstern schauen und Gerüchte über Satans Anwesenheit streuen. Aber vor allem spielt er virtuos mit den Gefühlen des Lesers.
Multiple Sklerose ist eine Autoimmunkrankheit, bei der die Nervenbahnen des zentralen Nervensystems angegriffen werden. Mediziner der Universität Leipzig wollen die angegriffenen Nerven reparieren - und zwar durch ein bereits bekanntes Medikament.
Studieren mit geistiger Behinderung: An der Bar Ilan Universität in Tel Aviv ist das möglich. Denn die Lernfähigkeit von geistig Behinderten nimmt im Alter zu, sagt die Programmleiterin Hefziba Lifshitz-Vahav, die geistig behinderte Studierende auf das Bachelorstudium vorbereitet.
"Die Monster Uni" erzählt die Vorgeschichte des Pixar-Erfolgsfilms "Monster AG". Herausgekommen ist eine gelungene Parodie auf die Welt amerikanischer Universitäten, die sich über Studentenschaften mokiert.
Mit den "Kopffüßlern" wurde Horst Antes berühmt. Die archaisch anmutenden, unpersönlichen Figuren hatten außer übergroßen Köpfen, Füßen und Händen in der Regel keinen Körper. Eine Retrospektive im Martin-Gropius-Bau verdeutlicht den Werdegang des Malers und Bildhauers.
Tagelang hängen sie nahezu reglos im Geäst von Bäumen herum. Trotzdem ist das Faultier nicht faul - nur langsam. Diese Langsamkeit ist ein evolutionäres Erfolgskonzept: Das Faultier lebt in einem permanenten Energiesparmodus.
Philosophie soll zum Denken anregen und Menschen dazu bewegen, über komplexe Fragestellungen zu grübeln. Mittlerweile hat die Disziplin mit Büchern und Fernsehen längst das Zentrum der Gesellschaft erobert - und mit dem Festival phil.COLOGNE auch die Universitätsmetropole Köln.
Die wirtschaftliche Situation Kroatiens ist zurzeit nicht besonders gut . Ob der EU-Beitritt am 1. Juli die Lage verbessern oder verschlechtern wird, darüber gehen die Meinungen in der Bevölkerung auseinander. Auch in Bistra, 250 Kilometer von Zagreb entfernt, gibt es viele skeptische Stimmen.
Deutschlandfunk · Europa heute
Viele Verbände, Eltern und Lehrer sehen das Förderschulsystem in Gefahr. Denn durch eine UN-Konvention will die rot-grüne Landesregierung in NRW im nächsten Jahr einen Rechtsanspruch für behinderte Kinder auf Unterricht in normalen Regelschulen einführen.
Deutschlandfunk · Campus & Karriere
Geflucht wird schon immer: Zu jeder Zeit, in jedem Land, in jeder Kultur. Schon in der Bibel sind Verwünschungen allgegenwärtig. Schließlich ist es der Schöpfer selbst, der Adam und Eva verflucht. Gott darf das. Aber der Mensch?
Deutschlandradio Kultur · Zeitreisen
Ein Airport ohne Flugzeuge, ein Tiefseehafen ohne Schiffe - manche Verkehrsprojekte sind nicht nur umstritten, sondern schlichtweg überflüssig. Der BUND hat gleich zwölf umweltschädliche und verkehrstechnisch sinnlose Projekte identifiziert.
Deutschlandradio Kultur · Länderreport
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Nachruf Gyula Horn - Ungarischer Politiker der den Eisernen Vorhang öffnete
Sendezeit: 19.06.2013, 23:50
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Kulturpresseschau: Aus den Feuilletons
Sendezeit: 19.06.2013, 23:54
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Die Ordnungs-Macht, von Stefan Gradmann
Sendezeit: 19.06.2013, 20:04
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Der neue Rundfunkbeitrag ist da. Für alle Bürger gilt: eine Wohnung - ein Beitrag mehr