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Donnerstag, 09. Februar 2012 00:00 Uhr
 
 

THEMEN

Unruhen in Syrien (Bild: dpa / picture alliance)

Türkei will Syrien-Konferenz ausrichten

Brüssel prüft Evakuierung von EU-Bürgern

Die Türkei will so schnell wie möglich eine internationale Syrien-Konferenz einberufen. An ihr sollen Länder teilnehmen, die das Assad-Regime nicht unterstützen. Die EU bereitet sich auf eine Evakuierung ihrer Staatsbürger aus Syrien vor.

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Nirgendwo ist die syrische Exilopposition so gut organisiert wie in der Türkei. Fast 10.000 Syrer sind ins Nachbarland geflohen. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat längst Partei für den Widerstand ergriffen.

Deutschlandfunk · Europa heute

 
Nursultan Nasarbajew (Bild: dpa / picture alliance / Hannibal Hanschke)

Rohstoffpartnerschaft mit Kasachstan beschlossen

Kritik an Menschenrechtslage in dem zentralasiatischen Land

Die deutsche Wirtschaft kann in Kasachstan nach neuen Rohstoffvorkommen suchen. Beim Besuch von Präsident Nursultan Nasarbajew in Berlin wurde eine Rohstoffpartnerschaft unterzeichnet. Kritiker bemängeln derweil die Menschenrechtslage in dem zentralasiatischen Land.

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Schüsse auf streikende Ölarbeiter, die jüngsten Parlamentswahlen eine Inszenierung, die Opposition unterdrückt, Journalisten systematisch eingeschüchtert? Dafür steht Nursultan Nasarbajew, der seit 20 Jahren das zentralasiatische Kasachstan regiert, meint Jule Reimer.

Deutschlandfunk · Kommentar

 
Gerhard Richter, geb. am 9. Februar 1932 in Dresden (Bild: AP Archiv)

Gerhard Richter zum 80. Geburtstag

Ausstellungen in Berlin und Dresden würdigen das über fünf Jahrzehnte umfassende Werk des Malers

Gerhard Richter zählt zu den bedeutendsten Künstlern der Gegenwart. Seine Bilder hängen in aller Welt, auf Auktionen erzielen sie zweistellige Millionenbeträge. Voller Neugier und mit Lust am Experiment, eröffnet Richter dem Betrachter einen neuen Blick auf die Wirklichkeit. Heute wird er 80 Jahre alt.

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Rick Santorum (Bild: dpa / picture alliance / Craig Lassig)

Überraschung bei den Vorwahlen der US-Republikaner

Außenseiter Rick Santorum gewinnt in drei Bundesstaaten

Damit hatte niemand gerechnet: Der bisher als Außenseiter geltende ehemalige US-Senator Rick Santorum hat die Vorwahlen der Republikaner in den Staaten Minnesota, Missouri und Colorado gewonnen. Der Favorit Mitt Romney erhält damit kräftigen Gegenwind.

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Als vergleichsweise armer Schlucker habe der Republikanerkandidat Santorum seine Schwächen in puncto Ressourcen durch persönlichen Einsatz ausgeglichen. Sein Wahlkampf sei beeindruckend, meint Klaus Remme.

Deutschlandfunk · Kommentar

 
Polizeibeamte vor dem Alemao-Slum in Rio (Bild: AP)

Bundesregierung umwirbt Schwellenländer

Westerwelle will engere Beziehungen zu aufstrebenden Staaten

Sie verzeichnen hohe Wachstumsraten und gewinnen politisch immer mehr an Einfluss: Aufstrebende Länder wie China und Brasilien sind auch für Deutschland wichtige Partner. Das Bundeskabinett hat nun ein Konzept verabschiedet, das den Ausbau dieser Beziehungen vorsieht.

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Flüchtlinge an der Grenze von Mexiko zu den Vereinigten Staaten. (Bild: AP Archiv)

Unterwegs entführt

Lukratives Zusatzgeschäft der mexikanischen Mafia

In Mexiko werden jedes Jahr Tausende von Flüchtlingen aus Zentralamerika verschleppt, gefoltert und ermordet. Die Behörden schauen weg oder stecken mit den Banden unter einer Decke. Wer keine Verwandten oder Freunde hat, die Lösegeld zahlen, wird umgebracht.

Deutschlandradio Kultur · Weltzeit

 
IG-Metall-Mitglied in München (Bild: dpa / picture alliance / Peter Kneffel)

"Es ist genug Spielraum da für gute Lohnerhöhungen"

IG-Metall-Vize rechtfertigt 6,5-Prozent-Forderung seiner Gewerkschaft

Eine ausgezeichnete Konjunktur, höhere Gewinne: Für IG-Metall-Vize Detlef Wetzel passt die Forderung nach 6,5 Prozent mehr Lohn "ausgezeichnet in die wirtschaftspolitische Landschaft". Doch er hat noch zwei weitere Forderungen an die Arbeitgeber.

Deutschlandfunk · Interview

2011 hat sich die Wirtschaft gut erholt - jetzt sollen auch die Arbeitnehmer etwas vom Aufschwung abbekommen.

Deutschlandfunk · Wirtschaft und Gesellschaft

 
Warum blieb die Zwickauer Zelle so lange unentdeckt? (Bild: picture alliance / dpa / Franziska Kraufmann)

Experten sollen Neonazi-Mordserie untersuchen

Kabinett setzt Bund-Länder-Kommission ein

Wer hat was wann gewusst? Warum dauerte die Aufarbeitung so lange? Über Jahre hinweg blieb die Zwickauer Neonazi-Zelle unentdeckt. Nun soll die Mordserie auf verschiedenen Ebenen aufgeklärt werden. Deshalb hat die Bundesregierung die Einsetzung einer Bund-Länder-Kommission beschlossen.

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Die Ombudsfrau für die Hinterbliebenen des Neonaziterrors, Barbara John (CDU), erhofft sich von derKommission, dass nicht nur die Pannen analysiert werden: Es müsse um "einen größeren Blick auf die Gesellschaft" gehen.

Deutschlandfunk · Interview

 
Bundespräsident Christian Wulff beim TV-Interview (Bild: dpa / picture alliance / Holger Hollemann)

Neuer Wirbel um einen Wulff-Urlaub

"Bild"-Zeitung: Unternehmerfreund Groenewold wollte Belege verschwinden lassen

Dieses Mal geht es um einen Urlaub des Ehepaars Wulff in einem Luxushotel auf Sylt 2007. Bezahlt wurde der Aufenthalt von Filmproduzent David Groenewold. Das Pikante bei den neuen Vorwürfen: Dieser steht im Verdacht, die Sache vertuschen zu wollen.

Deutschlandfunk · Informationen am Morgen

Hans Mathias Kepplinger, Professor für empirische Kommunikationsforschung an der Uni Mainz, sieht die Rolle der Medien bei den Vorwürfen gegen Bundespräsident Christian Wulff kritisch. Zum Teil seien Dinge "an den Haaren herbeigezogen".

Deutschlandradio Kultur · Thema

Mit jedem neuen Vorwurf gegen Bundespräsident Wulff erhärte sich der Verdacht: Unser Staatsoberhaupt war ein Schnäppchenjäger par exellence. Es sei zu viel zusammengekommen, als dass Wulff seine Glaubwürdigkeit wiedererlangen könne, meint Frank Capellan.

Deutschlandfunk · Kommentar

 
Papua Neuguinea ist ein Inselstaat mit sechs Millionen Einwohnern (Bild: AP)

Unkontaktierte Völker

Viele versuchen, von der Außenwelt getrennt zu bleiben

Es gibt sie vor allem im Amazonas-Gebiet, aber auch auf Papua-Neuguinea: Völker und Stämme, die isoliert von anderen und getrennt von der globalen Zivilisation leben. Wie aber soll man umgehen mit diesen Menschen?

DRadio Wissen · Tagesthema

 
Die neue "Bibliotheka Alexandrina" wurde 2002 eröffnet. (Bild: picture alliance / dpa / Bibliotheca Alexandrina)

"Die Kunst ist ein wichtiger Faktor"

Ägyptische Aktivistin: Politisches System lässt sich nur über soziale Veränderungen reformieren

Die ägyptische Kulturmanagerin Basma El Husseini geht davon aus, dass Kunst und Kultur einen wichtigen Beitrag für die gesellschaftlichen Veränderungen in Ägypten leisten können. Die juristische Verfolgung ausländischer Institutionen hält sie für ein Mittel der politischen Einschüchterung.

Deutschlandradio Kultur · Fazit

 
Szene aus "Hugo Cabret". (Bild: Paramount Pictures)

Ein Film für Träumer

Martin Scorseses neuer Film "Hugo Cabret"

Was "The Artist" in Frankreich ist Martin Scorseses Film "Hugo Cabret" für Hollywood: Die Kinderbuch-Verfilmung über einen Jungen, der hinter der großen Uhr im Pariser Bahnhof wohnt, huldigt dem großen Stummfilmkino.

Deutschlandradio Kultur · Fazit

 
Ein Preis für Literaturkritiker - "Hatchet Job of the Year". (Bild: Deutschlandradio - Daniela Kurz)

Die zornigste, lustigste und schärfste Rezension des Jahres

"Hatchet Job of the Year Award" erstmals vergeben

In London wurde erstmals ein Preis für die besten Verrisse des Jahres vergeben. Der Literaturkritiker und Feuilletonist Adam Mars-Jones hat ihn gewonnen. Es geht auch darum, ein vernachlässigtes und schlecht bezahltes Genre zu ehren: die Buchkritik.

Deutschlandfunk · Kultur heute

 

 

"Hogra" in Algerien - das Land der Wütenden

Abseits des Arabischen Frühlings sucht das nordafrikanische Land seinen Weg

Algerien hat seine Zeit als französische Kolonie im Wortsinn überlebt und sich an der Demokratie versucht. Die resultierende Erstarkung des Islam führt zum Bürgerkrieg. Seit etwa zehn Jahren ist der Kreislauf von Terror und Rache weitgehend vorbei. Doch die Bevölkerungsmehrheit - die junge Generation - bleibt wütend angesichts der anhaltenden Perspektivlosigkeit.

Deutschlandfunk · Hintergrund

 

Leere Meere

Warum in den Ozeanen so wenige Fischarten leben

Obwohl die Weltmeere mehr als 70 Prozent der Erdoberfläche bedecken, leben dort weniger Fischarten als im Süßwasser. US-amerikanische Forscher haben die Gründe für die fehlende Artenvielfalt genauer untersucht.

Deutschlandfunk · Forschung Aktuell

 
 

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Hörsaal - C. Kemfert: Klimaschutz als Wirtschaftsfaktor, 08.02.2012 (Wdh.)

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