Endlich ist es so weit: Die Jagd auf den Goldenen Löwen kann losgehen. Neben den zahlreich vertretenen Hollywood-Produktionen soll bei den 67. Filmfestspielen in Venedig besonders dem jungen und experimentellen Film Platz eingeräumt werden.
In Venedig werden die 67. Filmfestspiele mit dem Psychothriller "Black Swan" des Regisseurs Darren Aronofsky eröffnet, in dem es um das intrigante Ballettmilieu in New York geht. Mit großer Spannung wird das neue Werk von Sophia Coppola, "Somewhere" erwartet: Wie in "Lost in Translation" stellt sie einen ermüdeten Hollywoodschauspieler in den Mittelpunkt.
Der Leiter der Filmfestspiele Marco Müller betonte in Deutschlandradio Kultur seine Bereitschaft zum Risiko.
Venedig sei "eine Art Testballon", wo man Filme auch auf den Weg schieben könne. Das Festival will in diesem Jahr viel junges und spritziges Kino zeigen und auch filmischen Experimenten Raum geben. Die Filmfestspiele in Venedig, eines der wichtigsten Filmfestivals weltweit, sagt über sich selbst, das älteste seiner Art zu sein.
Während in diesem Jahr im Wettbewerb viele US-Filme zu sehen sind, ist auch Deutschland mit "Drei" von Regisseur Tom Tykwer vertreten: mit Sophie Rois und Sebastian Schipper in den Hauptrollen. Im vergangenen Jahr hatte Fatih Akin mit seinem "Soul Kitchen" den Spezialpreis der Jury gewonnen.
Die Jury: Luca Guadagnino, Arnaud Desplechin, Danny Elfman, Guillermo Arriaga, Ingeborga Dapkunaite, Quentin Tarantino und Gabriele Salvatores (v.l.n.r) (Bild: AP)
Die Jury unter Leitung des US-Filmemachers Quentin Tarantino wählt aus den Beiträgen den Siegerfilm aus, der am 11. September mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wird.
Kritikerin Anke Leweke hat bereits die ersten Filme in Venedig gesehen. Dieses Jahr gibt es sogar zwei Eröffnungsfilme: Darren Aronofskys "Black Swan" und "Machete" von Roberto Rodriguez.
Letzte Änderung: 11.03.2011 03:43 Uhr
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