Zum Inhalt
Zur Deutschlandfunk-Startseite
Zur Deutschlandradio Kultur-Startseite
Zur DRadio-Wissen-Startseite
 
nach oben
AKTUELL VOM 25.04.2012
Die Künstlerische Parole der 7. Berlin Biennale "Wir haben die Kraft" Die Künstlerische Parole der 7. Berlin Biennale "Wir haben die Kraft"

Mit Objekten Politik gestalten

7. Berlin Biennale setzt auf Aktionen und Einmischung

Es ist bereits die siebente Auflage dieser ungewöhnlichen Kunstschau: die Berlin Biennale. Nationale und internationale Künstler zeigen dazu ab Freitag für zwei Monate in der Hauptstadt Arbeiten zu Krisen und Protestbewegungen.

Die diesjährige Berlin Biennale steht unter dem Motto "Forget Fear" und wird an insgesamt sechs Ausstellungsorten in Berlin wie in den Kunst-Werken, der Akademie der Künste, im Theater Hebbel am Ufer und in den Sophiensaelen vom 27. April bis 1. Juli stattfinden. Kurator Artur Zmijewski kündigte in Berlin an, dass dabei sowohl der Wunsch nach einem Palästinenser-Staat thematisiert werde wie das einst geteilte Berlin. Im Deutschlandradio Kultur sagte er: "Unsere Idee ist, dass die Künstler nicht nur ihre Werke zeigen, die das Leben schöner gestalten sollten, sondern darüber hinaus etwas Substanzielleres zeigen, und Prozesse in Gesellschaft und Politik unterstützen, die über reines ästhetisches Handeln hinausgehen."'

Einige Kunstobjekte der Schau, die am Donnerstagabend mit einem offiziellen Festakt eröffnet wird, dürften aufmerksame Beobachter längst entdeckt haben: 320 Birken aus dem Gebiet des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau beispielsweise wurden bereits im November nach Berlin gebracht und zieren, meist unbeachtet, mittlerweile verschiedene Orte und Straßen.

Für mehr Aufsehen sorgte bereits zu Jahresbeginn der Aufruf Martin Zets, Ausgaben von Thilo Sarrazins umstrittenen Werk "Deutschland schafft sich ab" als Zeichen der Ablehnung an Sammelstellen abzugeben, um daraus eine Installation zu fertigen. Die Aktion wurde dabei als unter anderem als Paradebeispiel eines hilflosen Anti-Rassismus bezeichnet.

Außerdem sollen parteiunabhängige Protestbewegungen wie Occupy Berlin und Wall Street sowie die spanischen Indignados die diesjährige Kunstschau "als kollektives Experiment" begleiten. Nach Angaben der Veranstalter campen die Aktivisten in einem der Ausstellungsräume und wollen auf die Schwäche von Politik und Wirtschaft aufmerksam machen.


Mehr zum Thema:

"Kunst muss politisch sein" - Die Kuratoren der diesjährigen Berlin Biennale wollen mehr, als nur ästhetische Wirkungen hervorrufen
Konsequent im Anspruch, auf eine klassische Kunstschau zu verzichten


Letzte Änderung: 02.11.2012 03:45 Uhr

 

Links:

Externe Links:

JETZT IM RADIO

Deutschlandfunk

Seit 04:05 Uhr
Radionacht Information
Nächste Sendung: 05:00 Uhr
Nachrichten

mehr

Deutschlandradio Kultur

Seit 02:05 Uhr
Tonart
Nächste Sendung: 05:00 Uhr
Nachrichten

mehr

DRadio Wissen

Seit 02:05 Uhr
DJ Wissen
Nächste Sendung: 05:00 Uhr
Nachrichten

mehr

LIVE-STREAM

Deutschlandfunk

Deutschlandradio Kultur

DRadio Wissen

Dokumente und Debatten mehr

AUDIO ON DEMAND

Beiträge zum Nachhören

Fracking: Risiko oder Chance?

Sendezeit: 22.05.2013, 01:05

Kulturpresseschau - Aus den Feuilletons

Sendezeit: 21.05.2013, 23:53

Nachruf Doors Gründungsmitglied Ray Manzarek

Sendezeit: 21.05.2013, 23:50

PODCAST

Radio zum Mitnehmen

Podcast: Sendungen

Podcast: Themen

PLAYER / RECORDER

dradio-Recorder
im Beta-Test:

 

KOOPERATIONSPARTNER

ARD-Logo und Link  ZDF-Logo und Link  Phoenix-Logo und Link