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AKTUELL VOM 14.01.2013
Golden Globes für zwei Österreicher: Schauspieler Christoph Waltz und Regisseur Michael Haneke (Bild: picture alliance / dpa / Paul Buck) Golden Globes für zwei Österreicher: Schauspieler Christoph Waltz und Regisseur Michael Haneke (Bild: picture alliance / dpa / Paul Buck)

Golden Globes für Waltz und Haneke

Bester ausländischer Film: "Liebe" von Michael Haneke

Der Politthriller "Argo" hat sich bei den Golden Globes als bestes Filmdrama gegen das Geschichtsdrama "Lincoln" durchgesetzt. Als bester Schauspieler erhielt der "Lincoln"-Hauptdarsteller Daniel Day-Lewis einen Globe.

Einen Globe als Beste Schauspielerin erhielt die US-Amerikanerin Jessica Chastain für ihre Rolle in "Zero Dark Thirty". "Argo"-Regisseur Ben Affleck bekam zudem den Preis für die beste Regie. Der Brite Daniel Day-Lewis bekam den Golden Globe für seine Rolle das 16. US-Präsidenten in "Lincoln".

Mit Christoph Waltz und Michael Haneke sahnten erneut zwei Filmgrößen aus Österreich bedeutende Preise ab. Michael Haneke gewann den Golden Globe für das Altersdrama "Liebe" in der Sparte fremdsprachiger Film - es war sein zweiter Globe nach 2010, als er für "Das weiße Band" ausgezeichnet wurde. Waltz erhielt die Auszeichnung als bester Nebendarsteller für seine Rolle in Quentin Tarantinos Western "Django Unchained". 2010 hatte er bereits den Nebendarstelle-Globe für seine Rolle im Tarantino-Film "Inglourious Basterds" erhalten.

Bester Film der Kategorie Musical oder Komödie wurde "Les Misérables" von Regisseur Tom Hooper. Der Film und seine Darsteller, berichtet Deutschlandradio-Korrespondent Jan Tussing, wurde bei der Gala zur Preisverleihung in Beverly Hills begeistert bejubelt.

Affleck als Regisseur ohne Oscar-Chancen

Golden Globe für die beste Regie: Der US-Schauspieler und -Regisseur Ben Affleck (Bild: picture alliance / dpa / Paul Buck)

Golden Globe für die beste Regie: Der US-Schauspieler und -Regisseur Ben Affleck (Bild: picture alliance / dpa / Paul Buck)

"Mir ist egal, was für ein Preis es ist", sagte Ben Affleck in seiner kurzen Dankesrede, nachdem er den Globe für den besten Film entgegen genommen hatte. Werde der eigene Name in einem Atemzug mit anderen bedeutenden Filmgrößen genannt, dann sei das ein ganz außergewöhnliches Ereignis im Leben. Zuvor hatte Affleck für "Argo" den Golden Globe für den besten Regisseur erhalten.

Damit steht der 40-Jährige bei den zweitwichtigsten US-Filmpreisen ganz im Rampenlicht. Bei den wichtigsten Filmpreisen, den Oscars, die am 24. Februar verliehen werden, ist er als Regisseur jedoch nicht nominiert. Die Golden Globes, vom Verband der Auslandspresse verliehen, gelten als wichtiges Stimmungsbarometer für die Oscars.

"Lincoln" geht fast leer aus

Der Brite Daniel Day-Lewis wurde als bester Darsteller geehrt (Bild: AP)

Der Brite Daniel Day-Lewis wurde als bester Darsteller geehrt (Bild: AP)

Steven Spielbergs Drama "Lincoln" über den früheren US-Präsidenten Abraham Lincoln war insgesamt siebenmal nominiert, unter anderem in den wichtigen Kategorien bestes Drama, bester Schauspieler und bester Regisseur. Am Ende ging der Film jedoch fast leer aus - bis auf Daniel Day-Lewis Preis in der Kategorie bester Drama-Schauspieler. Bei den Oscars ist "Lincoln" in zwölf Kategorien nominiert.

Claire Danes mit "Homeland" erneut beste Darstellerin in der Kategorie Fernsehserie

Beste TV-Seriendarstellerin: Claire Danes, hier mit Ehemann Hugh Dancy (Bild: picture alliance / dpa / Paul Buck)

Beste TV-Seriendarstellerin: Claire Danes, hier mit Ehemann Hugh Dancy (Bild: picture alliance / dpa / Paul Buck)

Die Schauspielerin Claire Danes (33) wurde für die Fernsehserie "Homeland" erneut mit einem Golden Globe geehrt. Für die Rolle einer CIA-Agentin hatte die US-Amerikanerin die Trophäe als beste Schauspielerin in einer Fernsehserie/Drama bereits im Vorjahr gewonnen. "Homeland" wurde in Los Angeles außerdem mit dem Golden Globe für die beste Fernsehserie ausgezeichnet - ebenfalls zum zweiten Mal in Folge.


Letzte Änderung: 15.01.2013 19:42 Uhr

 

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