Zum Inhalt
Zur Deutschlandfunk-Startseite
Zur Deutschlandradio Kultur-Startseite
Zur DRadio-Wissen-Startseite
 
nach oben
AKTUELL VOM 25.01.2013
Die Abgeordneten um Dianne Feinstein betrachten die Erfolgsaussichten als ungewiss. (Bild: picture alliance / dpa / Karl-Josef Hildenbrand) Die Abgeordneten um Dianne Feinstein betrachten die Erfolgsaussichten als ungewiss. (Bild: picture alliance / dpa / Karl-Josef Hildenbrand)

US-Kongress debattiert schärferes Waffengesetz

Geringe Erfolgsaussichten für Vorstoß der Demokraten

US-Präsident Barack Obama verlangte nach dem Amoklauf von Newtown striktere Regeln zum Waffenbesitz, nun haben seine Demokraten einen Gesetzentwurf vorgestellt. Das Projekt hat allerdings starken Gegenwind.

Die federführende Abgeordnete Dianne Feinstein sprach von einem anstrengenden Kampf, den sie erwartet. Die Demokratin zeigte sich in der "Washington Post" dennoch rauflustig: "Man muss es versuchen", sagte Feinstein. Sie habe es satt, dass halbautomatische Waffen auf den Straßen, in Schulen, Einkaufszentren, Büros oder Kinos anzutreffen seien.

Das Gesetz würde den Verkauf, die Einfuhr und die Herstellung von 150 verschiedenen, meist halbautomatischen, Waffentypen verbieten. Auch das Sturmgewehr, mit dem der Amokläufer von Newton im Dezember 20 Kinder an einer Grundschule umbrachte, ist darunter.

Früheres Verbot galt von 1994 bis 2004

Feinsteins Entwurf ist inhaltlich noch schärfer als ein früheres Sturmgewehrverbot, das 2004 unter Präsident George W. Bush nicht verlängert worden war und daher auslief. Als dieses Verbot 1994 allerdings vom Kongress verabschiedet wurde, hatten im Repräsentantenhaus sogar 46 Republikaner für die Vorlage gestimmt: "Das wäre heute undenkbar", sagte der demokratische Politiker Ted Kaufman, der seinerzeit an den Verhandlungen beteiligt war, im Radioprogramm NPR.

Beobachter räumen dem aktuellen Vorstoß nur geringe Chancen ein. Zwar steht Präsident Barack Obama hinter den Abgeordneten. Neben den Republikanern dürften sich aber auch Demokraten aus ländlicheren Regionen der USA gegen strengere Waffengesetze aussprechen. Die Waffenlobby NRA ist der Ansicht, das Gesetz wäre verfassungswidrig, weil es das Recht auf Waffenbesitz aushöhle.


Letzte Änderung: 28.01.2013 12:24 Uhr

 

JETZT IM RADIO

Deutschlandfunk

Seit 05:05 Uhr
Informationen am Morgen
Nächste Sendung: 09:00 Uhr
Nachrichten

mehr

Deutschlandradio Kultur

Seit 06:15 Uhr
Länderreport
Nächste Sendung: 06:23 Uhr
Wort zum Tage

mehr

DRadio Wissen

Seit 06:18 Uhr
Natur
Nächste Sendung: 06:30 Uhr
Weltnachrichten

mehr

LIVE-STREAM

Deutschlandfunk

Deutschlandradio Kultur

DRadio Wissen

Dokumente und Debatten mehr

AUDIO ON DEMAND

Beiträge zum Nachhören

USA: Wie Obamas Rede in den Medien wahrgenommen wird

Sendezeit: 20.06.2013, 06:12

Friedensgespräche zwischen Taliban und USA beginnen

Sendezeit: 20.06.2013, 06:10

Presseschau

Sendezeit: 20.06.2013, 05:53

PODCAST

Radio zum Mitnehmen

Podcast: Sendungen

Podcast: Themen

PLAYER / RECORDER

dradio-Recorder
im Beta-Test:

 

KOOPERATIONSPARTNER

ARD-Logo und Link  ZDF-Logo und Link  Phoenix-Logo und Link