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AKTUELL VOM 06.03.2013
Laut Media-Analyse haben rund 2,1 Mio. Hörer täglich Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur eingeschaltet.  (Bild: Deutschlandradio, Bettina Straub) Laut Media-Analyse haben rund 2,1 Mio. Hörer täglich Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur eingeschaltet. (Bild: Deutschlandradio, Bettina Straub)

"Deutschlandfunk ist Informationsgeber in der Republik"

Deutschlandradio erreicht laut Media-Analyse mehr als 2 Millionen Hörer

Mehr als zwei Millionen Hörer in Deutschland hören jeden Tag Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur. Das belegen die Zahlen der gerade veröffentlichten neuen Media-Analyse. Unsere Online-Redaktion sprach darüber mit Deutschlandradio-Programmdirektor Andreas-Peter Weber.

Online-Redaktion:

Können Sie sich erklären, warum sich die Hörer-Zahlen verbessert haben?

Andreas-Peter Weber:

Die deutlich verbesserten Zahlen des Deutschlandfunks sind ein Zeichen dafür, dass wir als Informationsplayer noch stärker wahrgenommen werden, als bisher.

Wir sind das Flaggschiff auf dieser Strecke! In Zeiten, in denen der öffentlich-rechtliche Rundfunk in die Kritik gerät, sollten wir deutlich machen, wie positiv diese Zahlen zu bewerten sind. Denn sie zeigen, dass man uns vertraut. Sie zeigen aber auch, dass wir Erwartungen erfüllen müssen, die in uns gesetzt werden. Wir haben in dieser Republik für gehobene Programme rund sechs Millionen Hörer, die sich dafür interessieren. Die verteilen sich auf die öffentlich-rechtlichen Informations- und Kulturprogramme und auf uns. Und davon momentan 2,1 Millionen Hörer zu bedienen, das muss für uns Ansporn sein, weiter daran zu arbeiten.

Online-Redaktion:

Was bedeuten die Hörer-Zahlen für die beiden Programme Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur?

Andreas-Peter Weber:

Der Deutschlandfunk ist der Informationsgeber in dieser Republik, das spiegelt sich in der Media-Analyse wider. Bei Deutschlandradio Kultur prüfen wir momentan, wie man die Kernmarke dieses Programms noch etwas stärker in den Vordergrund rücken kann. Ich glaube, dass wir mit der Entscheidung richtig liegen, dies in Angriff zu nehmen - auch aufgrund der Zahlen.

Ein weiterer Aspekt ist die Verbreitung. Bei der UKW-Verbreitung gibt es gewaltige Löcher für beide Programme, noch stärker aber für Deutschlandradio Kultur. Die Zahlenentwicklung in Nordrhein-Westfalen macht deutlich, dass es nach oben geht, wenn die Frequenzsituation für uns eine bessere ist. Und hoffentlich ist das auch ein Zeichen in die Politik, uns bei der Frequenzsuche noch stärker zu unterstützen.

Online-Redaktion:

Wie können die Hörer-Zahlen auf diesem Niveau gehalten bzw. noch gesteigert werden?

Andreas-Peter Weber:

Ein Programm ist ein lebendiger Organismus und der muss sich immer leicht wandeln. Ich glaube, wir müssen in dieser Institution Deutschlandradio schauen, wo wir Dinge noch verbessern können. Den Deutschlandfunk müssen wir sicherlich noch etwas stärker als Informationsgeber positionieren. Bei Deutschlandradio Kultur müssen wir den kulturellen Ansatz stärker herausarbeiten, so dass sich beide Programme deutlicher unterscheiden.

Weitere Informationen:
Deutschlandradio überschreitet 2 Millionen-Grenze (Pressemitteilung)


Letzte Änderung: 09.03.2013 07:56 Uhr

 

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