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AKTUELL VOM 23.04.2013
Im Jahr 1995 erklärte die UNSECO den 23. April zum Welttag des Buches. (Bild: picture alliance / dpa / Jens Büttner) Im Jahr 1995 erklärte die UNSECO den 23. April zum Welttag des Buches. (Bild: picture alliance / dpa / Jens Büttner)

Lesefeste und Bücher zum Nulltarif

Welttag des Buches hat Ursprung in Spanien

Bücher, Autoren und ihre Leser stehen am Welttag des Buches und des Urheberrechts im Mittelpunkt. Jährlich am 23. April feiern Verlage, Buchhandlungen und Bibliotheken Lesefeste. Dieses Jahr haben deutsche Verlage zur Feier eine Million Bestseller verschenkt.

Die Aktion ist die größte, die die Stiftung Lesen, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels und deutsche Verlage je zum Welttag des Buches auf die Beine gestellt haben. Die Idee dazu kommt aus Großbritannien. Bis Februar konnten sich Bücherfreunde für die Aktion registrieren und aus einer Liste mit 25 bekannten Titeln ihre Favoriten wählen. Von einem Titel haben die 33.333 ausgelosten Teilnehmer dann 30 Exemplare zum Verschenken bekommen. Nach Angaben der Stiftung Lesen wollen viele Teilnehmer ihre Schmöker auf der Straße verteilen, andere spenden sie sozialen Einrichtungen.

700.000 Kinder erhalten Bücher

In Buchhandlungen sind deutschlandweit auch Lesungen für Kinder geplant. Zum 16. Mal erhalten Schüler bei der Aktion "Ich schenk dir eine Geschichte" ein Buch. Mehr als 25.000 Schulklassen - rund 700.000 Kinder - erhalten nach Anmeldung kostenlos einen Kurzroman geschenkt. Schulen beteiligen sich mit Schreibwerkstätten und Wettbewerben am Welttag. In diesem Jahr drehen sich viele Informationsveranstaltungen um das Thema "Bücher und Übersetzungen".

Die Unesco erklärte den 23. April auf ihrer Generalkonferenz im Jahr 1995 zum Welttag des Buches. Doch seine Geschichte ist schon älter. Die Spanier ernannten ihn 1926 zum "Tag des Buches". Das Datum wurde ausgewählt, weil es sowohl der Todestag des berühmten spanischen Schriftstellers Miguel de Cervantes als auch der von William Shakespeare war.

Doch die Menschen ignorierten den Tag erst einmal. Denn zeitgleich fand der "Sant Jordi"-Tag statt, einer Art zweiter Valentinstag. Katalanische Liebende ernannten im 15. Jahrhundert den Heiligen Georg zu ihrem Schutzpatron und schenken sich seitdem an seinem Namenstag, dem 23. April, eine Rose. Inzwischen werden an diesem Tag in Katalonien Buch- und Blumenstände aufgebaut und Volksfeste gefeiert.

Mehr zu Büchern und zum Welttag des Buches auf dradio.de:

Als Franz-Josef Strauß den Playboy kaufte- Die Lesegewohnheiten deutscher Politiker

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Letzte Änderung: 25.04.2013 15:20 Uhr

 

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