Zum Inhalt
Zur Deutschlandfunk-Startseite
Zur Deutschlandradio Kultur-Startseite
Zur DRadio-Wissen-Startseite
 
nach oben
AKTUELL VOM 08.06.2013
Im idyllischen Sunnylands treffen sich Obama und Xi (Bild: picture alliance / dpa / Office Of James Burnett) Im idyllischen Sunnylands treffen sich Obama und Xi (Bild: picture alliance / dpa / Office Of James Burnett)

Heikle Gespräche im Promi-Idyll

Chinas Präsident Xi trifft US-Präsident Obama in Kalifornien

Die Sunnylands-Villa nahe Palm Springs: Frank Sinatra heiratete hier seine vierte Frau, sieben US-Präsidenten suchten hier eine Auszeit. Nun kommt mit Barack Obama der achte - allerdings nicht zum Entspannen. Er trifft dort seinen neuen chinesischen Amtskollegen Xi Jinping. Es wird wohl nicht nur ein gemütlicher Plausch werden.

Es ist ein idyllischer Ort: die Sunnylands-Villa im kalifornischen Rancho Mirage. Auf dem ehemaligen Anwesen des Medienunternehmers und Kunstmäzens Walter Annenberg waren schon sieben US-Präsidenten zu Gast, außerdem die britische Königin Elisabeth II. Seit dem Tod des Ehepaares Annenberg verwaltet eine Stiftung das Anwesen. Ihr Ziel ist es, dort einen Ort für politische Gespräche zu schaffen. Eben dazu wollen es jetzt auch US-Präsident Barack Obama und sein neuer chinesischer Amtskollege Xi Jinping nutzen.

Bilaterales Verhältnis belastet

Wie unser Korrespondent Marcus Pindur berichtet , dürfte es den beiden Staatschefs vor allem darum gehen, ein Vertrauensverhältnis aufzubauen. Das ist auch dringend nötig. Denn das Verhältnis beider Länder hat in letzter Zeit gelitten. Die USA werfen China vor, Cyberspionage zu betreiben, um amerikanische Verteidigungstechnik auszuspionieren. Auch um den Schutz amerikanischer Urheberrechte durch China dürfte es gehen.

Auch weltpolitische Themen stehen auf der Tagesordnung. So wollen beide Staatschefs über den Konflikt mit Nordkorea sprechen. Hier erwarten die USA von China, dass es seinen Verbündeten zum Einlenken im Atomkonflikt bewegt. Darüber hinaus dürfte auch der syrische Bürgerkrieg zur Sprache kommen.

Versöhnliche Geste aus Peking

Unmittelbar vor Xis Ankunft in den USA stellten die chinesischen Behörden dem Bruder und der Mutter des blinden Bürgerrechtlers Chen Guangcheng Reisepässe aus. Chen Guangcheng war im vergangenen Jahr die Flucht aus einem 19-monatigen Hausarrest gelungen. Er, seine zwei Kinder und seine Frau durften bereits in die USA ausreisen. Nun können ihn auch sein Bruder und seine Mutter besuchen. Beobachter werteten dies als Geste des guten Willens seitens der chinesischen Regierung.

Mehr Informationen auf dradio.de:
Chinesische Misstrauen abbauen
Kommentar von Marcus Pindur

Cyber-Sicherheit: USA und China vor Gesprächen
Aktuell vom 02.06.2013

Handelskonflikt mit China: EU beschließt Strafzölle auf Solarmodule
Aktuell vom 04.06.2013


Letzte Änderung: 10.06.2013 14:40 Uhr

 

Links:

JETZT IM RADIO

Deutschlandfunk

Seit 04:05 Uhr
Neue Musik
Nächste Sendung: 05:00 Uhr
Nachrichten

mehr

Deutschlandradio Kultur

Seit 02:05 Uhr
Tonart
Nächste Sendung: 06:56 Uhr
Wort zum Tage

mehr

DRadio Wissen

Seit 00:00 Uhr
DJ Wissen
Nächste Sendung: 05:00 Uhr
Nachrichten

mehr

LIVE-STREAM

Deutschlandfunk

Deutschlandradio Kultur

DRadio Wissen

Dokumente und Debatten mehr

AUDIO ON DEMAND

Beiträge zum Nachhören

Parteitag der Linken - Brauchen wir eine sozialistische Alternative?

Sendezeit: 16.06.2013, 01:05

Neue Kicks für den Spielplan. Theaterautoren im Aktualitätsdruck

Sendezeit: 16.06.2013, 00:06

Netzwerk Recherche Treffen in Hamburg

Sendezeit: 15.06.2013, 23:45

PODCAST

Radio zum Mitnehmen

Podcast: Sendungen

Podcast: Themen

PLAYER / RECORDER

dradio-Recorder
im Beta-Test:

 

KOOPERATIONSPARTNER

ARD-Logo und Link  ZDF-Logo und Link  Phoenix-Logo und Link