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AKTUELL VOM 24.09.2006
Demonstranten vor dem ungarischen Parlamentsgebäude (Bild: AP) Demonstranten vor dem ungarischen Parlamentsgebäude (Bild: AP)

Rund 40.000 Ungarn fordern Rücktritt der Regierung

Friedliche Massenproteste in Budapest

In der ungarischen Hauptstadt Budapest haben erneut zehntausende Menschen gegen die Regierung protestiert. Am Samstagabend versammelten sich rund 40.000 Demonstranten auf dem Platz vor dem Parlamentsgebäude und forderten abermals den Rücktritt von Ministerpräsident Ferenc Gyurcsany.

Die bislang größte Kundgebung seit Beginn der Proteste zu Wochenanfang verlief friedlich, obwohl sich auch Mitglieder rechtsextremer Gruppen an der Demonstration beteiligten. Viele Teilnehmer trugen ungarische Fahnen und sangen patriotische Lieder. Von den Demonstranten hieß es, sie wollten solange weiter protestieren, bis der amtierende Regierungschef zurücktrete.

Ausgelöst wurden die Demonstrationen durch die Veröffentlichung einer partei-internen Rede des Regierungschefs. Darin hatte Gyurcsany eingeräumt, das ungarische Volk im Wahlkampf belogen zu haben.

Trotz der innenpolitischen Krise will Gyurcsany im kommenden Frühjahr für den Vorsitz seiner Sozialistischen Partei kandidieren. Gyurcsany sagte im Interview mit einer ungarischen Tageszeitung, unabhängig vom Ausgang der landesweiten Kommunalwahlen am ersten Oktober wolle er sich um den Posten bewerben. Zugleich betonte er, er brauche sich für sein Eingeständnis, gelogen zu haben, nicht zu entschuldigen. Damit habe er schließlich bisherige Versäumnisse zugegeben.

Zu Wochenbeginn wurden hunderte Menschen bei den Demonstrationen verletzt. Es war der heftigste Gewaltausbruch in dem Land seit der blutigen Niederschlagung des Volksaufstandes gegen die kommunistischen Machthaber im Jahr 1956.


Letzte Änderung: 25.09.2006 11:05 Uhr

 

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