Zum Inhalt
Zur Deutschlandfunk-Startseite
Zur Deutschlandradio Kultur-Startseite
Zur DRadio-Wissen-Startseite
 
nach oben
AKTUELL VOM 28.08.2007
Ein Priester betrachtet den Waldbrand in Andritsena auf dem Peloponnes. (Bild: AP) Ein Priester betrachtet den Waldbrand in Andritsena auf dem Peloponnes. (Bild: AP)

Internationaler Einsatz gegen Waldbrände in Griechenland

Deutsche Hubschrauber unterstützen Löscharbeiten

In Griechenland kämpfen inzwischen Feuerwehrleute aus rund 20 Ländern, darunter Deutschland, gegen die verheerenden Waldbrände. Die meisten ausländischen Helfer sind auf der Halbinsel Peloponnes im Einsatz. Dort sind inzwischen auch drei Löschhubschrauber der Bundeswehr eingetroffen. Viele Brände sind noch nicht unter Kontrolle.

Besonders betroffen ist nach Angaben der Behörden derzeit die Insel Euböa. Dort mussten die etwa 300 Einwohner der Ortschaft Seta in der Nacht zum Dienstag in Sicherheit gebracht werden. Eine kilometerlange Feuerfront bewegt sich vom Hinterland auf die Ägäis zu.

Die Lage in den Bergen der Halbinsel Peloponnes habe sich dagegen etwas entspannt, hieß es. Athen stellte den Betroffenen eine Soforthilfe von mehr als 200 Millionen Euro bereit. Durch die Feuer starben bislang mindestens 64 Menschen. Mehr als 3000 sind obdachlos. Die Regierung in Athen stellte 200 Millionen Euro Soforthilfe bereit.

Proteste gegen griechische Regierung

Am Montagabend gingen in Athen rund 600 Menschen auf die Straße und protestierten gegen die Zerstörung der Umwelt. Die Demonstranten machten die Regierung für die Brandstiftungen verantwortlich, weil sie bisher nichts gegen die Bodenspekulanten unternommen hätte. Für die Spekulanten sei es immer noch lukrativ, Brände zu legen.

Der EU-Abgeordnete Karl-Heinz Florenz erhob Vorwürfe gegen die griechische Regierung. Waldpflege und Waldmanagement seien ganz offensichtlich vernachlässigt worden, sagte das Mitglied des Umweltausschusses im EU-Parlament. Einen Lösungsansatz sieht der Umweltpolitiker darin, Mülldeponien zu verbieten und ausschließlich Müllverbrennungsanlagen zu nutzen. Florenz hofft auf das Engagement des griechischen EU-Umweltkommissars Stavros Dimas: "Der ist in dieser Frage durchaus hart und der wird diese ernsthaften Themen wirklich aufgreifen."
Text / MP3-Audio

"Europa muss sich auf den Katastrophenschutz einrichten"


Der Europapolitiker Jo Leinen von der SPD mahnte einen europäischen Katastrophenschutz an. Um die Brandstiftung einzudämmen sei es wichtig, eine EU-Norm zu etablieren, die die Bebauung dieser Flächen auf Jahre verbiete.
Text / MP3-Audio

Waldbrände bedrohen auch Kulturstätten

Die verheerenden Waldbrände haben in der antiken Ausgrabungsstätte von Olympia schwere Zerstörungen angerichtet. Eine dort eigens für zwei Millionen Euro angeschaffte Sprenkleranlage funktionierte nicht.
Text


Letzte Änderung: 21.06.2008 03:20 Uhr

 

JETZT IM RADIO

Deutschlandfunk

Seit 13:55 Uhr
Wirtschafts-Presseschau
Nächste Sendung: 14:00 Uhr
Nachrichten

mehr

Deutschlandradio Kultur

Seit 13:30 Uhr
Kakadu
Nächste Sendung: 14:00 Uhr
Nachrichten

mehr

DRadio Wissen

Seit 13:48 Uhr
Spielraum
Nächste Sendung: 14:00 Uhr
Die Welt in 100 Sekunden

mehr

LIVE-STREAM

Deutschlandfunk

Deutschlandradio Kultur

DRadio Wissen

Dokumente und Debatten mehr

AUDIO ON DEMAND

Beiträge zum Nachhören

Schlappe für Telekom-Kleinaktionäre - Klage abgewiesen

Sendezeit: 16.05.2012, 13:43

In Mannheim beginnt der Deutsche Katholikentag

Sendezeit: 16.05.2012, 13:26

Beginn der europäischen "Blockupy"-Tage in Frankfurt/Main

Sendezeit: 16.05.2012, 13:19

PODCAST

Radio zum Mitnehmen

Podcast: Sendungen

Podcast: Themen

PLAYER / RECORDER

dradio-Recorder
im Beta-Test:

 

KOOPERATIONSPARTNER

ARD-Logo und Link  ZDF-Logo und Link  Phoenix-Logo und Link