José Manuel Barroso (links) weiht in Hegyeshalom-Nickelsdorf an der österreichisch-ungarischen Grenze eine Gedenksäule ein. (Bild: AP)
Die Feierlichkeiten zur Erweiterung des sogenannten Schengen-Raumes sind zu Ende gegangen. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und Ungarns Ministerpräsident Ferenc Gyurcsany weihten an der österreichisch-ungarischen Grenze eine Gedenksäule ein.
Barroso sagte in Hegyeshalom-Nickelsdorf, der Abbau der Schlagbäume sei Ausdruck des großen Vertrauens zwischen den Völkern. An der Zeremonie nahmen auch EU-Ratspräsident José Socrates sowie Österreichs Innenminister Günther Platter teil.
Der bayerische Minister für Bundes- und Europa-Angelegenheiten, Markus Söder, ist ungeachtet der Feierlichkeiten weiterhin skeptisch hinsichtlich der Sicherheit in Europa. Bayern hätte es lieber gesehen, wenn die Erweiterung des Schengen-Raums noch zwei Jahre verschoben worden wäre, sagte Söder. Zur möglichen Aufnahme weiterer Staaten in die EU meinte der CSU-Politiker, Europa habe schon rein geografisch betrachtet klare Grenzen. (MP3-Audio)
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann forderte einen raschen Ausbau der Verkehrsnetze. Die Grenzöffnung bedeute auch ein großes wirtschaftliches Potenzial, etwa für den Tourismus, sagte der CSU-Politiker der "Passauer Neuen Presse".
Am Freitag um Mitternacht waren die Grenzkontrollen an neun Staaten weggefallen. Rund 400 Millionen EU-Bürger können nun ohne Passkontrolle vom Baltikum bis nach Portugal reisen.
Letzte Änderung: 30.06.2008 03:20 Uhr
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