Russlands Präsident Dmitri Medwedew hat das von Frankreich vermittelte Waffenstillstandsabkommen mit Georgien unterzeichnet. Nachdem Georgiens Präsident Michail Saakaschwil das Dokument bereits am Freitag akzeptiert hatte, sollen nun beide Seiten ihre Truppen auf die Positionen zurückziehen, die sie vor Ausbruch der Kämpfe gehalten hatten.
Der Koordinator beim Auswärtigen Amt für die deutsch-russischen Beziehungen, Andreas Schockenhoff, rechnet jedoch nicht mit einer raschen Beilegung der Krise im Kaukasus. Es herrsche derzeit zu viel Hass und Misstrauen zwischen den Kriegsparteien, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Wichtig sei deshalb, beide Seiten miteinander ins direkte Gespräch zu bringen.
Bahr warnt vor Konfrontation mit Russland
Der SPD-Außenpolitiker Egon Bahr betonte, dass es Sicherheit und Stabilität in Europa nur mit und nicht gegen Russland gebe. Sollte diese Lehre vergessen werden, fürchtet Bahr den Anfang einer neuen, lang dauernden Krise in Europa. (Text, MP3-Audio)
Letzte Änderung: 23.02.2009 03:20 Uhr
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