9. November 1989, 19:05 Uhr: Die Nachrichtenagentur AP meldet: "DDR öffnet Grenzen". Binnen Stunden drängen sich Abertausende DDR-Bürger an den Grenzübergängen. In den nächsten Stunden werden sich herzzerreißende und dramatische Szenen des Glücks abspielen - vor den Augen einer gebannten Weltöffentlichkeit.
Neben laufend aktuellen Beiträgen zum Jubiläum finden Sie auf "20 Jahre Mauerfall" auch Hintergrundberichte und Reportagen aus zurückliegenden Jahren sowie Interviews aus beiden Programmen des Deutschlandradios, chronologisch geordnet.
Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur werden den Jubiläumstag ausführlich begleiten. Novum ist eine Kooperation mit den Kollegen von Radio France. Alle Sender von Radio France schließen sich im Rahmen eines Sonderprogramms zusammen und berichten in einem 24 Stunden-Programm live aus Berlin. Eine gute Gelegenheit, die Fülle der sieben Sender des französischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks 24 Stunden lang gleich hier bei uns zu entdecken.
Die Tonbänder des Ministeriums für Staasicherheit (MfS), das im November 1989 zum "Amt für Nationale Sicherheit" (AfNS) mutierte, liefern aufschlussreiche Eindrücke von der friedlichen Revolution aus der Perspektive des "Schilds und Schwerts der Partei". "Das Feature" präsentiert am Montag ab 22:05 Uhr im Deutschlandfunk - nach der Übertragung eines Jubiläumskonzerts aus dem Berliner Dom - erstmals eine Auswahl aus diesem bisher unveröffentlichten Material.
Ein Konzert des Ensembles Avantgarde aus Leipzig, das hintergründig und doppelbödig an die Neue Musik in der DDR erinnert, überträgt das Deutschlandradio Kultur am Montag ab 20:05. Das Ensemble Avantgarde zähle zum "besseren Vermächtnis" der DDR, so sagte einmal Frank Schneider, einer der besten Kenner der DDR-Avantgarde und langjähriger Intendant des Konzerthauses Berlin.
Das "Radiofeuilleton" im DKultur wird den Montag monothematisch begleiten.
In der Serie "Mauersplitter" sendet der Deutschlandfunk seit 13. August 2009 täglich historische Ton- und vertonte Dokumente, die die Ereignisse zur Zeit der friedlichen Revolution hör- und begreifbar machen.
Darüber hinaus empfehlen wir die Website "Chronik der Mauer" - eine Kooperation von Deutschlandradio, der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Sie stellt das derzeit umfangreichste multimediale Informationsangebot dar, das neben einer Chronologie der Geschichte der Mauer und umfangreichen Textquellen einschließlich Sekundärliteratur, Link- und Filmlisten, Lehrmaterialien, O-Töne und Reportagen aus Ost und West enthält, die einen Querschnitt aus 28 Jahren Mauer abbilden.
Ebenso stehen in Kooperation mit der ARD und der Deutschen Welle Themenbeiträge zur Entwicklung in der DDR und zum Fall der Mauer zur Verfügung. Darüber hinaus dokumentieren eine Vielzahl von Fotografien, was 15 Jahre nach dem Fall der Mauer noch an Mauer und Todesstreifen erinnert. Und außerdem präsentiert die Seite erste Ergebnisse eines gemeinsamen Projektes der Gedenkstätte Berliner Mauer und des Zentrums für Zeithistorische Forschung über die tatsächliche Anzahl der Todesopfer an der Berliner Mauer. Zielgruppe der Webseiten sind alle politisch und historisch Interessierten.
Letzte Änderung: 25.11.2009 15:37 Uhr
Links:
Deutschlandfunk
Seit 13:05 Uhr
Informationen am Mittag
Nächste Sendung: 13:30 Uhr
Zwischentöne
Deutschlandradio Kultur
Seit 13:05 Uhr
Die Reportage
Nächste Sendung: 13:30 Uhr
Neonlicht
DRadio Wissen
Seit 13:05 Uhr
Online Talk
Nächste Sendung: 14:00 Uhr
Nachrichten
Beiträge zum Nachhören
Ilko-Sascha Kowalczuk: 17. Juni 1953, Roger Engelmann: DDR im Blick der Stasi
Sendezeit: 16.06.2013, 12:34
Lesart - kurz und kritisch
Sendezeit: 16.06.2013, 12:33
Jürgen K. Hultenreich: Die Schillergruft
Sendezeit: 16.06.2013, 12:32
dradio-Recorder
im Beta-Test: