Verteidigungsminister Thomas de Maizière will stärker in große Rüstungsprojekte eingebunden werden. Unterdessen verschärft sich die Kritik: SPD-Verteidigungspolitiker Rainer Arnold erhebt schwere Vorwürfe gegen ihn: Seine Angaben zum Euro Hawk seien sachlich falsch.
Eingetragene Lebenspartnerschaften müssen vom Ehegattensplitting profitieren können. Das hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe entschieden. Die Ungleichbehandlung von Ehen und eingetragenen Lebenspartnerschaften sei verfassungswidrig. Damit wird die sogenannte Homo-Ehe der traditionellen Ehe im Steuerrecht gleichgestellt.
In der Debatte um die Anschaffung von Aufklärungsdrohnen für die Bundeswehr hat sich Verteidigungsminister de Maizière gerechtfertigt. Der Ausstieg aus dem Euro-Hawk-Programm sei richtig gewesen und nicht zu spät erfolgt. Nach der Linkspartei hat nun auch die SPD den Rücktritt von de Maizière gefordert.
Tausende Menschen versammelten sich am Abend wieder zu Protesten gegen die türkische Regierung auf dem Istanbuler Taksim-Platz. Es kam bislang offenbar zu keinen Zwischenfällen.
Seine Auftritte in Karl-May-Verfilmungen und in Krimis von Edgar Wallace machten Eddi Arent berühmt. An der Seite von Harald Juhnke war er ebenfalls zu sehen. Wie jetzt bekannt wurde, starb der begnadete Komiker bereits Ende Mai im Alter von 88 Jahren in München.
In der Türkei werden Forderungen nach einem Rücktritt jener Polizeichefs laut, die den Gewalteinsatz gegen Demonstranten angeordnet haben. Außerdem haben sich zwei große türkische Gewerkschaften mit den Protesten solidarisch erklärt.
Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) will wegen des Euro-Hawk-Debakels nicht zurücktreten. Er habe sich nichts vorzuwerfen, sagte er im Verteidigungsausschuss in Berlin. In einer schriftlichen Bewertung spielt der Minister ebenfalls auf Zeit: Erst weitere Prüfungen, dann personelle Konsequenzen - vielleicht.
Wieder demonstrierten Tausende Menschen in der Nacht gegen die türkische Regierung. Die Polizei setzte abermals Tränengas und Wasserwerfer ein. Protestler versuchten, zu Büros von Regierungschef Recep Tayyip Erdogan vorzustoßen.
Die Polizei in der Türkei hält an ihrer harten Gangart fest. In Ankara trieb sie am Mittwochabend die Teilnehmer einer Gewerkschaftskundgebung mit Tränengas und Wasserwerfer auseinander.
Auch in der vergangenen Nacht kam es in Ankara und Istanbul zu regierungskritischen Protesten. Tausende sollen verletzt, zwei Menschen getötet worden sein. EU-Parlamentspräsident Martin Schulz (SPD) rügte den türkischen Ministerpräsidenten, die UNO verlangt eine Untersuchung der Polizeigewalt.
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