Mit Wasserwerfern und Tränengas geht die Polizei in Ankara gegen Demonstranten vor. Ministerpräsident Erdogan will sich den Protesten nicht beugen. Zugleich wies er Kritik an seinem autoritärem Regierungsstil zurück.
Für Verteidigungsminister Thomas de Maizière könnte es eng werden: Erst am Mittwoch will er sich umfassend zum Drohnen-Debakel äußern. Inzwischen hat sich die Opposition auf ihn eingeschossen - und macht erste Andeutungen, er solle zurücktreten.
Er wurde geprügelt, geschlagen und starb später an seinen Hirnverletzungen: Die Attacke auf Jonny K. am Berliner Alexanderplatz im Oktober 2012 sorgte bundesweit für Entsetzen. Nun muss der Prozess wegen der umstrittenen Aussage eines Schöffen neu aufgerollt werden.
Sieben Jahre lang haben die Verhandlungen gedauert, nun wurde das UNO-Waffenhandelsabkommen von 60 Staaten offiziell unterzeichnet. Es schreibt weltweite Mindeststandards für den Milliardenhandel mit konventionellen Waffen vor. Bis das Abkommen in Kraft treten kann, wird es allerdings noch dauern.
Eine Entspannung der Lage ist noch nicht in Sicht - in vielen Hochwassergebieten in Süd- und Ostdeutschland herrscht nach wie vor Katastrophenalarm. In der besonders betroffenen Stadt Passau stieg der Pegel auf rund 12,60 Meter - und er könnte noch weiter steigen.
In der Türkei dauern die Proteste gegen die Regierung Erdogan an. Die Polizei ging erneut mit Wasserwerfern und Tränengas gegen die Demonstranten vor. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sieht Extremisten am Werk und wetterte gegen den Kurznachrichtendienst Twitter.
Die Drohnenaffäre macht Verteidigungsminister de Maizière immer mehr zu schaffen: Wie das Magazin "Der Spiegel" berichtet, soll eine Bundeswehrdrohne vor neun Jahren beinahe ein Passagierflugzeug zum Absturz gebracht haben. Zudem wollte die Bundeswehr offenbar Euro-Hawk-Daten löschen.
Im Cyberkonflikt zwischen China und den USA deutet sich zum ersten Mal Entspannung an: Beide Länder wollen ab Juli gemeinsam über Cybersicherheit reden. Washington hatte zuletzt Vorwürfe erneuert, die Spur von Cyberangriffen der letzten Monate führe zu chinesischen Regierungshackern.
Alle Enttäuschung der letzten Saison ist vergessen: Nach drei zweiten Plätzen im letzten Jahr glückte dem FC Bayern nun etwas, das es im deutschen Herren-Fußball noch nie gab: Der gleichzeitige Gewinn von Champions-League-Titel, Meisterschaftsschale und DFB-Pokal.
Der Libanon meldet erneut Raketenbeschuss aus Syrien. Im Osten des Landes seien mindestens 20 Geschosse eingeschlagen, hieß es aus Sicherheitskreisen in Beirut. Diese Angriffe häufen sich, seit bekannt wurde, dass die Hisbollah an der Seite des Assad-Regimes kämpft.
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