Bei klarer Sicht kann man am Strand von Föhr einen Zipfel der Nachbarinsel Sylt sehen. Das ist aber auch der einzige Moment, wo beide Inseln in einem Atemzug genannt werden können. Denn so wie das aufgeregte Sylt will Föhr nicht sein.
Noch gibt es hier keine großen Diskotheken oder Promi-Treffs. Die Gäste, vor allem Familien, kommen zum Fahrradfahren und Wattwandern auf die Insel und wohnen in Ferienwohnungen. Doch das Feriengefühl auf der Insel ändert sich. Die Autos, die mit der Fähre vom Festland kommen, sind in den vergangenen Jahren deutlich größer geworden und haben statt Fahrräder häufiger eine Golfausrüstung im Gepäck.
Föhr verändert sich, wird "syltisiert", klagen viele Bewohner, die sich um das ruhige Image ihrer Insel sorgen. Andere freuen sich über die Touristen, die mehr Geld in der Tasche haben und alte, vom Verfall bedrohte Friesenhäuser wieder herrichten lassen. Eine Insel im Übergang? Mandy Schielke besucht die Inselbewohner und lässt sich erzählen, was der Wandel für das Leben auf der Insel bedeutet.
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