"Schauen Sie sich das Gesicht dieses jungen Mannes genau an!" Jessi Heinen steht auf einer kleinen Bühne, das Mikrofon in der Hand: "Wenn der hier wieder rauskommt, sieht das ganz anders aus!" Das Publikum gröhlt. Und zahlt.
Business as usual in Deutschlands einziger Kirmes-Box-Bude. Jeden Abend wird hier zugelangt. Runde um Runde. Jeder, der es sich zutraut, darf antreten. Wer einen von Heinens Männer innerhalb von zwei Runden auf die Bretter schickt, streicht 500 Euro ein. Doch das geschieht so gut wie nie.
Heines Uropa hat die Boxbude gegründet, heute tourt der Urenkel mit seinen acht Kämpfern über die Volksfeste. Ein Blick hinter die Kulissen der letzten Boxbude Deutschlands.
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