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Die Reportage  12.02.2012 · 13:05 Uhr
Wohnen in Berlin wird teurer - um die Häuser entbrennt ein Immobilienkrieg. (Bild: picture alliance / dpa / Robert Schlesinger) Wohnen in Berlin wird teurer - um die Häuser entbrennt ein Immobilienkrieg. (Bild: picture alliance / dpa / Robert Schlesinger)

Wem gehört die Stadt?

Von Käufern und Verkauften

Von Catrin Watermann

Wer gerne Monopoly spielt, ist in Berlin gerade richtig. Die Stadt ist hip - und die Immobilienpreise sind im Vergleich zu anderen europäischen Hauptstädten niedrig. Allerdings ändert sich das gerade dramatisch: Häuser, die ehemals in kommunalem Besitz waren und vor 10 Jahren von den senatseigenen Wohnungsbaugesellschaften verkauft wurden, sind heute das Doppelte und Dreifache wert. Die Besitzer wechseln ständig, jeder will mit Gewinn weiterverkaufen. Die Mieter wiederum müssen das bezahlen.

Mietpreiserhöhungen, Abmahnungen, Kündigungen trudeln ihnen ins Haus - Altmieter werden vertrieben, um die Wohnungen teuer zu verkaufen oder sie gleich als Ferienwohnungen zu vermieten. Da lässt sich pro Nacht und nicht nur einmal im Monat kassieren.

Nicht nur die großen Immobilienunternehmen, auch Schnäppchenjäger aus Italien, Irland oder Dänemark tummeln sich auf dem Berliner Immobilienmarkt und nehmen selbst solche Wohnungen, die vor Kurzem noch als unverkäuflich galten. Catrin Watermann war bei Käufern und bei Verkauften.

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Wem gehört die Stadt? Monopoly Berlin

Sendezeit: 12.02.2012 13:05

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