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Die Reportage  11.01.2009 · 13:05 Uhr
Heinrich Heine, am 9. November 1827 gezeichnet von Ludwig Emil Grimm (Bild: AP Archiv) Heinrich Heine, am 9. November 1827 gezeichnet von Ludwig Emil Grimm (Bild: AP Archiv)

"Durch die Tannen will ich schweifen"

Heinrich Heine im Harz - Literarische Plätze (6)

Von Eberhard Schade

Ich will viel reisen und viel sehen. Das befördert die Poetery. Diesen Gedanken im Kopf macht sich der junge Heine im Herbst 1824 auf die Reise quer durch den Harz. Wandert vier Wochen lang von Göttingen über Goslar und den Brocken bis nach Ilsenburg und wieder zurück.

1826 veröffentlicht er die Beschreibung dieser Reise, schafft damit den literarischen Durchbruch. Heine vermischt darin die Beschreibung der Natur mit satirischer Gesellschaftskritik, setzt sich mit aktuellen politischen und literarischen Verhältnissen in Deutschland auseinander.

Spöttisch und feinsinnig erzählt er von den elementaren Dingen des Lebens: von Essen und Trinken, Frauen und Politik und von seinen Befindlichkeiten als Dichter. "Durch die Tannen will ich schweifen" - eine literarische Reportage.

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