Ein Mann - viele Männer, eine Frau - viele Frauen, ein anderer Mann - und sein Vater, sein Großvater, sein Urgroßvater, ein Sohn ... Alles, was hier passiert, passiert im selben Land in unterschiedlichen Epochen.
Oder in unterschiedlichen Ländern in derselben Epoche. Im Grunde ist es nicht einmal von Bedeutung, wo und wann es passiert.
Gekonnt spielt Carnevali mit der Vielschichtigkeit von Beziehungen, den Abhängigkeiten zwischen ungleichen Partnern, der Begegnung zwischen Europäern und Nicht-Europäern, die Unkenntnis und gegenseitiges Misstrauen offenbaren.
Aus dem Italienischen von: Sabine Heyman
Regie: Giuseppe Maio
Mit: Sebastian Becker, Vadim Glowna, Hedi Kriegeskotte, Thomas Neumann, Michael Rotschopf
Komposition und musikalische Bearbeitung: Michael Rodach
Oud und Saz: Jannis Zotos
Percussion: Nasser Kelada
Ton und Technik : Alexander Brennecke und Frank Klein
Regieassistenz: Gerald Michel
Produktion: Deutschlandradio Kultur 2011
Länge: 88:57 Min.
Davide Carnevali, 1981 in Mailand geboren, Übersetzer, Kritiker und Autor. Lebt in Berlin und Barcelona. Zuletzt: "Variationen über das Kraepelin Modell oder das semantische Feld des Kaninchenschmorbratens" (DKultur/SR 2010).
Beiträge zum Nachhören
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