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Hörspiel  16.11.2008 · 18:30 Uhr
1943: SS-Truppen deportieren Bewohner des Warschauer Ghettos (Bild: AP-Archiv) 1943: SS-Truppen deportieren Bewohner des Warschauer Ghettos (Bild: AP-Archiv)

Das Ende der Träume

Von Matthias Brand nach Bruno Schulz

Bruno Schulz, geboren 1892 in Drohobycz/Galizien, gehört mit seinen Erzählbänden "Die Zimtläden" und "Das Sanatorium zur Todesanzeige" zu den großen Dichtern des 20. Jahrhunderts. 1942 wurde er im Ghetto von Drohobycz auf offener Strasse von einem Gestapomann erschossen.

Matthias Brand nimmt die tödlichen Schüsse zum Ausgangspunkt für sein Hörspiel. Während Schulz stirbt, tauchen Episoden seines Lebens aus der Erinnerung auf, die mit Träumen, Fantasien und Zitaten aus dem autobiografischen Werk des jüdischen Dichters zu einem poetischen Ganzen verschmelzen.

Regie: Bärbel Jarchow
Komposition: Peter Kaizar
Darsteller: Günther Tabor, Holger Madin, Max Volkert Martens, Peter Radtke, Branko Samarovski, Christine Prober, Hans Madin, Eva-Katharina Schultz u.a.
Produktion: RIAS Berlin 1988
Länge: 86'10

Matthias Brand, geboren 1952, lebt in Berlin, schreibt Prosa, Features und Hörspiele, zum Beispiel "Die Abwesenheit und die Rückkehr" (DLR Berlin 1997), "Herr Reisenauer spielt Beethoven" (SWR 2006).

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