Derzeit wird heftig über die steigenden Energiepreise diskutiert. Bis zum Jahr 2020 - so eine Prognose der Verbraucherzentrale NRW - werden sich auch die Preise für Heizöl, Gas und Fernwärme im Schnitt verdoppeln. Umweltminister Altmeier rät den Verbrauchern lapidar, Energie zu sparen. Aber wie?
"Es geht nicht um Verzicht, es geht um intelligente Geräte", sagt Umwelt-Kolumnist Martin Unfried. "Wir sind ein ganz normaler Haushalt und haben unseren Stromverbrauch halbiert." Seine Faustregel: "Einfach soviel Strom selber produzieren wie man zuhause verbraucht."
Energieexperte Dr. Klaus Müschen, Abteilungsleiter für Klimaschutz und Energie am Umweltbundesamt, mahnt:
"Wir müssen über die Zukunft unseres Lebensstils diskutieren. Das Dilemma ist doch, dass wir zwar die Erneuerbaren fördern: Wir haben gedämmte Häuser, aber wohnen auf immer mehr Quadratmetern. Wir fahren Sprit sparende Autos, aber wir fahren auch immer mehr damit. Wir kaufen energiesparende Geräte, haben aber auch immer mehr davon."
"Energiesparen - aber wie?" Darüber diskutiert Gisela Steinhauer gemeinsam mit Martin Unfried und Klaus Müschen. Hörerinnen und Hörer können sich beteiligen unter 00800 2254 2254 oder per E-Mail unter gespraech@dradio.de.
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