Der Regisseur Detlev Buck hat beklagt, dass das Kino Gewalt verherrliche, während Zwischenmenschliches ausgeblendet werde. Darum habe er in seiner Verfilmung des Kehlmann-Bestsellers "Die Vermessung der Welt" wirklich praktizierte Liebe zeigen wollen.
Kino ist nach Auffassung von Detlev Buck prüde geworden. "Gewalt wird zelebriert in jeglicher Art und Weise, aber das, was uns am meisten zusammenhält - das Zwischenmenschliche oder auch die Liebe - da wird weggeschwenkt".
Gewalt auf der Leinwand bezeichnete der Regisseur als "irrsinnig fad". Bucks Wunsch für künftige Filme: "Wir sollten mehr Liebe machen. Make love, not war! Das ist definitiv so, dass es für mich ein Bedürfnis ist und ich wollte deswegen auch delikat filmen."
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