Seit etwa zwei Jahren machen sich immer mehr afghanische Jugendliche auf den langen Weg nach Europa. Ihr Fluchtweg führt über den Iran, die Türkei und Griechenland - über Italien und Frankreich nach Deutschland oder Skandinavien. Der Zug, den sie in Paris in der Regel besteigen, ist der sogenannte "nightliner", er führt via Saarbrücken und Mannheim nach Hamburg. Für viele - monatlich sind es aktuell zwischen 25 und 30 - endet die Reise an der deutsch-französischen Grenze in den Armen der Bundespolizei. Diese übergibt die Kinder den Jugendämtern und den Freien Trägern, die sich kümmern. Im Saarland ist es die Diakonie, die für eine Unterkunft sorgt. Denn die Jugendlichen dürfen nicht in Flüchtlingssammelstellen untergebracht werden. Es werden Asylverfahren in Gang gesetzt und Deutschkurse angeboten, die einen späteren Schulbesuch ermöglichen sollen…
Beiträge zum Nachhören
Länderreport
Wohnungsnot bei Studierenden
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Zwischen Weideland und Weltall
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Handfeste Tumulte bei der Versammlung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
Sendezeit: 24.05.2013, 06:17
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