Vom 16. Oktober an wird der Nürburgring-Skandal in einem großen Prozess vor der Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Koblenz aufgearbeitet. Untreue und Beihilfe zur Untreue lauten die Vorwürfe.
Angeklagt sind der ehemaligen rheinland-pfälzischen Finanzminister Ingolf Deubel (SPD) sowie fünf Manager landeseigener Gesellschaften, die mit der Finanzierung des gescheiterten Freizeitparks am Nürburgring zu tun hatten. Den Angeklagten drohen Geld- oder Freiheitsstrafen bis zu 10 Jahren. Auch die Frage, wie viel wusste der scheidende rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck von den halsbrecherischen Transaktionen seines Ex-Finanzministers, dürfte Thema des Prozesses sein.
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