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Länderreport  16.11.2012 · 13:07 Uhr
Simon Krannig 1931 mit seinen Enkeln Martin und Rudolf in Zürich (Bild: Alle Rechte bei Krannig-Erben) Simon Krannig 1931 mit seinen Enkeln Martin und Rudolf in Zürich (Bild: Alle Rechte bei Krannig-Erben)

Die Ferne und die Heimat

Der Komponist Simon Krannig, Thüringen und der Begriff Heimat

Von Claus-Stephan Rehfeld

Da geht ein junger Mann aus Lauchröden bei Eisenach auf die Walz und bleibt in Zürich hängen. Fern dem Geburtsort komponiert er zig Lieder, die mit Heimat und Sehnsucht zu tun haben. Und eines dieser Lieder kehrt wieder nach Deutschland zurück und geht von dort aus in die weite Welt.

Die Rede ist vom Komponisten Simon Krannig und seiner Vertonung des Gedichts "Mine Heimat", auch als Ostseewellenlied bekannt und in der Bearbeitung als Nordseewellenlied oder Friesenlied weltbekannt.

Wer war nun dieser Simon Krannig, von dem bis dato sehr wenig bekannt ist. Der Länderreport erzählt anlässlich Krannigs Geburtstag und des 105. Jahrestages, da der Text zum Lied erstmals in Berlin erschien, seine Biografie und beschäftigt sich mit Krannigs Verständnis von Heimat.

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