In den 50er- und 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts war Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh die schönste Stadt Südostasiens. Das "Paris des Ostens", eine aufstrebende Metropole in einem jungen Land, das sich gerade von der französischen Kolonialherrschaft befreit hatte.
Seit der Hochblüte des Angkor-Reiches im Mittelalter hatte Kambodscha keine solche Goldene Ära erlebt: Die Wirtschaft blühte; Schulen, Krankenhäuser, Fabriken und Universitäten wurden erbaut; in Architektur und Musik gelangen Synthesen aus den uralten Traditionen der Khmerkultur und der Moderne. Doch das Glück sollte nicht von Dauer sein.
Der Vietnamkrieg, amerikanische Flächenbombardements, Pol Pot und jahrzehntelanger Bürgerkrieg zerstörten den kambodschanischen Traum. Millionen kamen um, die kambodschanische Kultur und Musik nahmen enormen Schaden, der Name des Landes ist heute ein Synonym von Unglück.
Die "Lange Nacht" erzählt die Geschichte der Stadt Phnom Penh von ihrer Gründung im 15. Jahrhundert bis heute. Mit einem Blick zurück nach Angkor und mit viel Musik. Von der jahrhundertealten klassischen Khmer-Musik bis zum Khmer Pop, von Starsängern wie Sinn Sisamouth und Ros Serey Sothea.
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandradio Kultur
Kakadu Entdeckertag 18.05.2013
Sendezeit: 18.05.2013, 13:30
Kulturnachrichten
Sendezeit: 18.05.2013, 11:29
Die Entdeckung künstlicher Stammzellen
Sendezeit: 18.05.2013, 11:06
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