Zen hat mit Stille zu tun, mit harter Arbeit und der Sehnsucht nach Erleuchtung. Die Zentradition Chinas und Japans ist unendlich reich an Geschichten. Von exzentrischen Meistern, die jahrelang auf ihren Kissen saßen, fest gegründet wie ein Berg.
Von Mönchen, die durch die Berge schweiften, ungebunden wie Wolken. Amerikanische Beatniks wie Allen Ginsberg oder Jack Kerouac sind die ersten, die dem Zen im Westen verfallen. Sie lieben das alles: die Samurais, das Bogenschießen, die Teezeremonie.
In der Meditation lauscht man mit dem ganzen Körper jener 'Musik des Zufalls', die der Avantgardekomponist und Musikerfinder John Cage dem Zen verdankt. Heute ist Zen eine starke religiöse Bewegung mit unzähligen Anhängern überall in Europa und Amerika. Ein Lifestyle.
Ausgerechnet christliche Missionare waren es, die das Zen nach Europa brachten. Jetzt sind es Laien, die den Ton angeben. Und Frauen, denen man vor 100 Jahren noch die Fähigkeit absprach, überhaupt zur Erleuchtung zu kommen. Praktizierende berichten von ihren ganz alltäglichen Erfahrungen: Wie schöpft man Kraft? Kann man Weisheit ausbrüten? Ist Erleuchtung die glückliche Heimkehr zu sich selbst - oder die letzte große Ent-Täuschung?
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandradio Kultur
Kakadu Entdeckertag 18.05.2013
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Abkommen für mehr Sicherheit in Bangladeschs Textilindustrie
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EU-Finanzminister: Österreich-luxemburgischer Sonderweg bei Steuerflucht
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