Die Entstehung der Lesebühnen ist ein Berliner Phänomen. Im Mai 89 rief eine handvoll Autoren um Wiglaf Droste die "Höhnende Wochenschau" ins Leben, um provokante Texte vortragen zu können. Damit jährt sich der Ursprung der Lesebühnen 2009 zum 20. Mal.
In den Neunzigern vermehrten sich die Berliner Lesebühnen im Jahrestakt, und Autoren wie Kaminer wurden zu Shooting Stars. Im Oktober 2004 wurde aus der Lesebühnenszene heraus der Verlag Voland & Quist gegründet. Die Verlagsgründer Sebastian Wolter und Leif Greinus veröffentlichen "Life- Literatur", und zwar stets mit CD - ein Trend, den inzwischen auch größere Verlage aufgreifen.
Wie politisch sind die Lesebühnen und ihre Autoren heute? Ist ihr Humor Galgenhumor, Zynismus oder doch eine Art versuchter Agitation? Wie sehen sich die "Underground" - Autoren in einer Welt, die sich in rasendem Tempo kommerzialisiert?
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandradio Kultur
Wostok-See in der Antarktis angebohrt, neue Lebensformen möglich
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Der Schauspieler Maximilian Brückner inszeniert in Münchnen "Magdalena"
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"Indignados". Ein Film über die Occupy-Bewegung - inspiriert von Stéphane Hesse
Sendezeit: 12.02.2012, 09:31
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