In "Tacheles", dem Streitgespräch am Samstag, stellt sich Sergey Lagodinsky den Fragen von Philipp Gessler und Christian Rabhansl.
Das Verhältnis zwischen Juden und Nicht-Juden in Deutschland ist nach wie vor komplex, wenn nicht gar kompliziert. Das hat dieser Sommer sehr deutlich gezeigt. Die Debatte um die Beschneidung von Jungen wurde in ungewohnter Heftigkeit geführt. Vorwürfe und Missverständnisse haben die Diskussion bestimmt. In Berlin wurden Juden überfallen und misshandelt. Und immer mehr Juden fragen sich, ob Deutschland ihre Heimat bleiben kann.
Wie hat sich das Selbstverständnis der Juden in Deutschland verändert? Welchen Gefahren und welchen Chancen steht das Judentum gegenüber? Wie viel Normalität brauchen und wollen wir im Verhältnis zwischen Juden und Nicht-Juden?
Antworten in "Tacheles" am Samstag, 20. Oktober ab 13.05 Uhr
Sergey Lagodinsky, 1975 in der damaligen Sowjetunion geboren, wanderte 1993 mit seinen Eltern nach Deutschland aus. Zuerst in Göttingen, dann in Harvard studierte er Jura und Public Administration. Inzwischen lebt Sergey Lagodinsky in Berlin. Er ist Mitglied der Repräsentantenversammlung und Vorsitzender des Kulturausschusses der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.
Beiträge zum Nachhören
Tacheles
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Agnes Heller: "Ungarn fehlt eine demokratische Tradition"
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Oskar Lafontaine Tacheles
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