Computer sind erschwingliche, universelle Musikmaschinen. Doch die vermeintliche Freiheit trügt, denn Softwaregiganten wie Microsoft und Apple dominieren das Innenleben auch der Musikrechner. Künstlerische Autonomie erfordert aber Kontrolle über die Produktionsmittel, sagen viele Musiker und Medienkünstler, die deshalb das quelloffene Linux-Betriebssystem einsetzen.
Einmal im Jahr treffen sich die Linuxmusiker zur Linux Audio Conference, zuletzt im Frühjahr 2008 an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Die Szene ist bunt: Die Präferenz für Linux als Betriebssystem ist der gemeinsame Nenner, der hier Komponisten akademischer Neuer Musik mit Technomusikern oder den Programmierern von Aufnahmesoftware an einen Tisch, auf eine Bühne bringt. Für Deutschlandradio Kultur hat Hubert Steins die Protagonisten der Szene wie den Musiker und Mathematiker Miller Puckette getroffen
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandradio Kultur
Kulturpresseschau - Aus den Feuilletons
Sendezeit: 20.11.2009, 23:52
Kein Geld für Italiens antike Stätten, wohl aber für deren Virtualisierung
Sendezeit: 20.11.2009, 23:40
J.S.Bach/ Lothar Trolle "Die Oberhausener Johannes Passion" Regie: J. A. Rechi
Sendezeit: 20.11.2009, 23:33
dradio-Recorder
im Beta-Test: