Am 6. August 1945 - vor sechzig Jahren - löschte der erste Atombombenabwurf das Leben in der japanischen Großstadt Hiroshima aus. Das war der Anfang vom Ende des Zweiten Weltkriegs auch im Pazifik. Hiroshima gedenkt seitdem jedes Jahr der Opfer. Doch die Erinnerung verblasst allmählich.
Das liegt daran, dass die Überlebenden von damals jetzt alt sind. Die konservative Regierung hat sich in den letzten Jahren aber auch zunehmend von der 60jährigen pazifistischen Tradition abgewendet und pflegt verstärkt nationalistische Werte.
Beiträge zum Nachhören
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