25.05.2012 18:07 Uhr
Eine Gruppe junger Israelis organisiert in regelmäßigen Abständen Veranstaltungen mit Künstlern aus ihrer Heimat. Die Initiative Habait - übersetzt das Haus - will israelische Kultur in Berlin präsentieren und den Austausch der israelischen Künstler untereinander stärken.
In der Alltagskunst fanden und finden sich immer wieder Objekte, die beim genaueren Hinsehen Belege für den täglichen Judenhass bieten. Eine Auswahl antisemitischer Kunst- und Alltagsobjekte zeigt nun das Wolfson-Museum Jerusalem.
Sakrale jüdische Dichtkunst aus dem Mittleren Osten, chassidische Niggunim und moderne hebräische Gedichte. So in etwa kann man beschreiben, was das Trio Tafillalt aus Israel musikalisch umtreibt. Vor kurzem haben die drei Israelis ihr Debütalbum in Deutschland vorgestellt.
Gerade in den Großstädten bieten jüdische Gemeinden eine Infrastruktur für Groß und Klein. Nun geht ein neues Projekt in Berlin an den Start: Nach einem Jahr Vorbereitung nimmt die Jüdische Studierendeninitiative Berlin ihre Arbeit auf.
Es bleibt noch viel zu tun: So lautet das Fazit der Pädagogen nach einem Treffen in Frankfurt am Main. "Antisemitismus in der Migrationsgesellschaft" war ihr Thema und sie stellten fest: Immer wieder tauchen Bilder auf oder finden Gespräche statt, in denen judenfeindliche Stereotypen gepflegt werden.
Heinrich Himmler litt an unerträglichen Bauchkrämpfen. Allein der finnische Masseur Felix Kerstan konnte dem Reichsführer-SS helfen. Diesen persönlichen Kontakt nutzte der Masseur, um Hunderttausende Menschenleben zu retten.
Beiträge zum Nachhören
Aus der jüdischen Welt
Ausstellung " Der ewige Jude"/ Online
Sendezeit: 18.05.2012, 18:07
Habait - Initiative israelischer Künstler/Online
Sendezeit: 18.05.2012, 18:07
Anrisemitismus in der Migrationsgesellschaft/Online
Sendezeit: 11.05.2012, 18:07
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