Adrian Schell ist Jugendleiter der Union progressiver Juden und frisch ordinierter Rabbiner des Abraham-Geiger-Kollegs. Er bringt eine Leidenschaft für Bücher und Computer mit und stammt aus einem sozialdemokratisch-atheistischen Elternhaus. Ein Porträt.
Schon als Jugendliche beschäftigte sich Anja Bukschat mit der Geschichte der Berliner Juden, die während der Nazizeit deportiert wurden. Als Erwachsene begann sie, die Stolpersteine, die daran erinnern, vor ihrem Haus zu säubern und erfuhr dadurch das größte Glück ihres Lebens.
Immer wieder werden Juden in Deutschland attackiert - verbal und sogar mit Gewalt. Viele Täter stammen aus arabisch- und türkischsprachigen Familien. Welche Gefahr geht von diesen zumeist jungen Tätern aus? Ein Bericht über aggressive Jugendliche, traumatisierte Opfer und ratlose Bildungsexperten.
Die Synagoge Mekor Haim Kadoori in der portugiesischen Küstenstadt Porto ist seit 75 Jahren die größte und vielleicht schönste auf der gesamten iberischen Halbinsel. Doch nicht nur ihre Baukunst zeichnet sie aus, sondern auch ihre besondere Geschichte.
Jedes Jahr bringt der deutsche Buchmarkt 60.000 Neuerscheinungen hervor - und dennoch sind moderne jüdische Kinderbücher hierzulande selten. Die Filmemacherin Myriam Halberstam will das ändern: Seit drei Jahren gibt sie mit ihren Ariella-Verlag jüdische Jugendliteratur heraus.
Wer sich in Deutschland zum Judentum fortbilden will, stößt schnell an Grenzen. Das ist in Jerusalem natürlich anders. Wer eine moderne Talmudschule sucht - für Juden und auch Nicht-Juden, für Männer und Frauen aus der ganzen Welt - findet sie dort.
Martha Liebermann galt als stille und zurückhaltende Frau an der Seite ihres berühmten Mannes, dem Maler Max Liebermann. In Wirklichkeit war sie aber auch seine schärfste Kritikerin. Vor 70 Jahren entging sie der Deportation ins KZ Theresienstadt, indem sie sich das Leben nahm.
Einmal im Monat trifft sich eine Gruppe jüdischer Frauen an der Klagemauer, um bei den Männern zu beten. Für viele Religiöse ist das eine Provokation. Für die Mitglieder der "Women of the Wall", wie sich die Frauen nennen, ist es dagegen ein Akt der Befreiung.
Die archäologischen Grabungen am Rathaus Köln haben ein Gewirr von Gassen, Treppen und Mauern zum Vorschein gebracht: die Überreste der ältesten jüdischen Gemeinde nördlich der Alpen. Nach dem Willen des Rates der Stadt entsteht hier ein neues Museum.
Bei jüdischen Gottesdiensten assistieren sogenannte Gabbaim dem Rabbiner. Sie sind für den ordentlichen Ablauf der Zeremonie verantwortlich. Für das notwendige Know-how sorgt ein Seminar, das die Allgemeine Rabbinerkonferenz und der Zentralrat der Juden anbieten.
Beiträge zum Nachhören
Aus der jüdischen Welt
Zum Tode von Yoram Kaniuk
Sendezeit: 14.06.2013, 18:25
Schulprojekt des Jüdischen Museums Berlin
Sendezeit: 14.06.2013, 18:20
Deutsche Juden im Dienst der Alliierten
Sendezeit: 14.06.2013, 18:07
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