Lin Jaldati, die bekannteste Sängerin jiddischer Lieder in der DDR, wäre am 13. Dezember 100 Jahre alt geworden. Noch heute werde sie von Menschen angesprochen, die die 1988 Verstorbene in lebendiger Erinnerung haben, erzählt ihre Tochter, die Kantorin Jalda Rebling.
Im Jüdischen Museum Berlin tritt Deutschlands einziges jüdisches Puppentheater auf, die bubales. Die bunten Puppen um Shlomo und sein Schaf Mendel erzählen - nicht nur Kindern - ihre Geschichte des Lichterfestes Chanukka.
Wissenschaftler, Hoteliers, Künstler, Unternehmer: Auf dem Jüdischen Friedhof in Berlin Weißensee sind etliche namhafte Persönlichkeiten begraben. Doch die Orientierung auf dem riesigen Areal fällt vielen Besuchern schwer. Das soll sich nun ändern - mit einem Navi für das Smartphone.
Sie reinigen Grünanlagen, spenden Blut, lesen im Seniorenheim vor: In den USA ist es Brauch, dass sich die Mitglieder der jüdischen Gemeinden jeweils an einem Tag im Spätherbst gemeinsam sozial engagieren. Nun kommt dieser "Mitzvah Day" auch nach Deutschland.
Heinz Galinski überlebte Deportation und Konzentrationslager. Anstatt das Land der Mörder seiner Familie zu verlassen, kehrte er nach Berlin zurück und baute die jüdische Gemeinde wieder auf. Am 28. November wäre ehemalige Vorsitzende des Zentralrats der Juden 100 Jahre alt geworden.
Der inzwischen 87-Jährige israelische Reporter Ari Rath erlebte Krieg und Frieden und den Aufbau Israels von Beginn an. Aus diesen reichen Erinnerungen hat er seine Autobiografie verfasst: ein faszinierendes Stück Zeitgeschichte.
Für die Musikerin Noa haben die Lieder auf ihrem neuen Album "The Israeli Songbook" die Kraft über sprachliche oder geografische Grenzen hinauszuwirken. Die Werke zählen zum Schatz des populären Liedgutes in Israel.
Wer zwar einen jüdischen Vater, aber eine nicht-jüdische Mutter hat, gilt offiziell nicht als Jude. Doch in liberalen Gemeinden können Kinder eines jüdischen Vaters mit Zustimmung ihrer Eltern eine jüdische Erziehung erhalten.
Das Jüdische Museum Berlin versteht sich nicht als klassisches Museum - von Beginn an spielten die pädagogische Arbeit und Diskussionsforen zu aktuellen Themen eine wichtige Rolle. Diese Schwerpunkte sollen in Zukunft unter dem Namen "Akademie des Jüdischen Museums" gebündelt werden.
Ithay Khen gilt als einer der besten Cellisten und war seiner Zeit schon immer ein wenig voraus. Bereits Anfang der Neunzigerjahre ist er zum Studieren nach Berlin gezogen, als einer der ersten israelischen Musiker.
Beiträge zum Nachhören
Aus der jüdischen Welt
Zum Tode von Yoram Kaniuk
Sendezeit: 14.06.2013, 18:25
Schulprojekt des Jüdischen Museums Berlin
Sendezeit: 14.06.2013, 18:20
Deutsche Juden im Dienst der Alliierten
Sendezeit: 14.06.2013, 18:07
dradio-Recorder
im Beta-Test: