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01.02.2010
Buchempfehlungen aus der Literaturredaktion. (Bild: AP) Buchempfehlungen aus der Literaturredaktion. (Bild: AP)

Buchempfehlungen im Februar

Lesetipps aus der Literaturredaktion

Jeden Monat veröffentlicht Deutschlandradio Kultur eine Liste mit fünf Buchempfehlungen. Die Liste der lesenswerten Neuerscheinungen wird von der Literaturredaktion des nationalen Kulturradios zusammengestellt als redaktionelle Bestenauswahl. Vorgestellt werden die Buchempfehlungen im Radiofeuilleton in der "Kritik". Die Listen sind jeweils als Leporello monatlich im Buchhandel erhältlich und beziehen sich auf die Bereiche Belletristik und Sachbuch.

Nadeem Aslam: "Das Haus der fünf Sinne"
Rowohlt Verlag/Reinbek 2010, 460 Seiten, 19,90 Euro
In einem abgelegenen Haus im Norden Afghanistans treffen ein Ex-CIA-Agent, eine Russin und ein junger Fundamentalist aufeinander. Ihre Lebenswege sind schicksalhaft miteinander verknüpft. Die Botschaft dieses bilderreichen und poetischen Romans: Wer die Vergangenheit leugnet, hat keine Zukunft.


Steve Turner: "A hard day's write" - Die Story zu allen Songs
2019 Edel Rockbuch/Hamburg 2009, 380 Seiten, 19,95 Euro
Das ist ein Beatles-Buch mit Gültigkeits-Siegel. Eine Vielzahl von Anekdoten erzählt, was den Beatles beim Songschreiben immer wieder half: spontane Einfälle. Jedes Lied wird auf knapp einer Seite verhandelt. Herausgekommen ist ein kompaktes Songlexikon mit wunderbaren Fotos. HELP!


Fjodor Dostojewski: "Der Spieler"
Ammann Verlag/Zürich 2009, 231 Seiten, 24,95 Euro
Ein verschuldeter russischer General, ein französischer Hochstapler, ein spielsüchtiger Hauslehrer und eine alte Erbtante verspielen ihr Vermögen beim Roulette. Ein sadistisches Universum voller Zweifel und Verzweiflung. Swetlana Geiers Neuübersetzung gibt dem russischen Klassiker Frische und Dynamik.


Svenja Goltermann: "Die Gesellschaft der Überlebenden"
Deutsche Verlagsanstalt, München 2009, 592 Seiten, 29,95 Euro
Sie wurden als "Simulanten" bezeichnet: traumatisierte Kriegsheimkehrer, die kein normales Leben mehr führen konnten. Eindringlich schildert die Autorin eines der großen Dramen der Nachkriegszeit.


Virginia Woolf: "Nacht und Tag"
S. Fischer, Frankfurt am Main 2009, 503 Seiten, 34 Euro
London zu Beginn des 20. Jahrhunderts: Die gelangweilteEnkelin eines Dichters aus der Upper Class trifft den auf einen blitzgescheiten Rechtanwalt der Mittelschicht. Es geht um Liebe, Verstellung und Rollentausch. Ein überraschend leichtfüßiger und fast satirischer Roman von Virginia Woolf.


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