Adrien Boisseau (Viola) und Pierre Génisson (Klarinette) aus Frankreich sowie Krzysztof Urbański musizieren mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin.
Khatia Buniatishvili bekennt sich vor allem zu Pianisten vergangener Generationen. Svjatoslav Richter und Glenn Gould sind ihre Favoriten.
Beim "Debüt im Deutschlandradio Kultur" ist diesmal das in Basel beheimatete Gémeaux Quartett zu Gast, das zu den interessantesten Ensembles seiner Generation zählt.
Der junge australische Geiger Ray Chen gewann 2009 den renommierten Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel. Die 20-jährige Pianistin Annika Treutler wurde bei einem Auftritt in unserer Konzertreihe "Hörprobe" entdeckt und der Dirigent Ward Stare war beim Deutschen Symphonie- Orchester Berlin schon einmal als Ko-Dirigent von Sir Andrew Davis verpflichtet.
Junge aufstrebende Musiker erstmals in Berlin vorzustellen, das ist die Idee der Konzertreihe Debüt. Der Pianist Inon Barnatan, die Mezzosopranistin Sasha Cooke und der Dirigent Eugene Tzigane musizieren Werke von Debussy und Ravel, von Mahler und Strauss, gemeinsam mit dem DSO Berlin.
"Die Flöte des Faun brachte neuen Atem in die Musik; was über Bord geworfen wurde, war nicht so sehr die Kunst der Entwicklung als das Formkonzept selbst, das hier von den unpersönlichen Zwängen des Schemas befreit wurde … L'après-midi d'un faune steht am Beginn der modernen Musik." (Pierre Boulez über Claude Debussys "Prélude à l'après-midi d'un faune")
Das Klavierkonzert in G-Dur bezeichnete Maurice Ravel als ein Werk im Geist von Mozart. Er habe sich um Heiterkeit und Brillanz bemüht, nicht um Tiefgründigkeit und Dramatik. Deswegen sollte es ursprünglich auch "Divertissement" heißen.
Mit seinen Rückert-Vertonungen betrat Gustav Mahler eine neue Welt kammermusikalischer Intimität. Das Gedicht "Um Mitternacht", das jede Strophe mit diesen beiden Worten beginnen und enden lässt, verwandelte er zu einer konzentriert gearbeiteten Variationenkette über drei kurze Motive.
Nie zuvor in der Musikgeschichte ist der Todeskampf, beginnend mit dem stockenden Herzschlag eines Fieberkranken, so genau in Töne gefasst worden.
Das "Debüt im Deutschlandradio Kultur" gehört zu den traditionsreichsten Konzertreihen des öffentlich-rechtlichen Hörfunks in Deutschland. Gegründet 1959 vom Rundfunk im amerikanischen Sektor (RIAS), liefen die Orchesterkonzerte in den ersten Jahrzehnten unter dem Titel "RIAS stellt vor". Seit 1988/89 gehören auch Kammerkonzerte zum bewährten Profil der Reihe.
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandradio Kultur
Kulturpresseschau - Aus den Feuilletons
Sendezeit: 24.05.2013, 23:52
Von "ProBio" bis "Dark Optimism": Ein Zwischenbericht von der Expo 1 in New York
Sendezeit: 24.05.2013, 23:47
Schwetzinger Festspiele: Uraufführung "Thomas" von Georg Friedrich Haas
Sendezeit: 24.05.2013, 23:40
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