Ein Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 - darf er von Deutschland aus verkauft werden? (Bild: picture alliance / dpa - Krauss-Maffei Wegmann)
Anfragen bei acht Unternehmen, endlose Telefonate, verschickte Arbeitsproben. Vergebliches Warten auf Rückmeldungen, Nachhaken, wieder Warten, wieder Nichts. Schließlich die freundlichen Absagen. Seit Februar hat Axel Schröder versucht, hinter die Mauern der deutschen Rüstungsbetriebe zu blicken.
Ein schwieriges Unterfangen, denn so viel Hinhalten, Wiedervorlagen und Geheimniskrämerei hat er noch nie erlebt. Seine Hartnäckigkeit führte ihn schließlich in einige Betriebe der Rüstungsindustrie. Er sprach mit überzeugten Waffenproduzenten, mit ihren Gegnern und mit ihren Lobbyisten. Darf Deutschland mit Waffen Geld verdienen?
Der Graben zwischen Kritikern und Befürwortern ist unüberwindbar.
Axel Schröder: "Bei dem Thema gibt's ja zwei Aspekte: Zum einen liest man über das, was innerhalb der Waffenindustrie passiert, so gut wie gar nichts. Die schotten sich sehr nach außen ab. Und auf der anderen Seite ist Deutschland drittgrößter Waffenexporteur der Welt. Die Herausforderung ist, loszugehen und zu schauen: Wie ticken die Menschen, die dort arbeiten?"
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