Einst hat Werner Herzog für seinen Film "Fitzcarraldo" im peruanischen Urwald ein Schiff über die Berge schleppen lassen - von Indianern. Das brachte ihm viel Kritik ein, doch "Fitzcarraldo" war schließlich ein Riesenerfolg für den Regisseur und den exzentrischen Klaus Kinski, der die Hauptrolle spielte.
Aber hat der Film auch Spuren des Erfolgs im damaligen Drehort hinterlassen? Tom Noga ist nach Iquitos im peruanischen Urwald gereist und hat sich angesehen, was aus dem ehemaligen Kautschukparadies geworden ist.
Tom Noga: "Man kann Werner Herzogs Film 'Fitzcarraldo' auf verschiedene Art und Weise betrachten. Für mich war es immer auch ein Film über einen bestimmten Typus Mensch, der nur am Ende der Welt überhaupt seine Projekte verwirklichen kann oder auch nur in die Nähe einer Verwirklichung bringen kann. Und als ich dann wirklich nach Iquitos gekommen bin, habe ich festgestellt: Diese Typen gibt es da immer noch. Nur anders als zu Zeiten des Kautschuk-Booms, weil einfach viel, viel weniger Geld unterwegs ist."
Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat
Mehr zur Sendung:
Downloads:
Deutschlandradio Kultur
Seit 10:07 Uhr
Feuilletonpressegespräch
Nächste Sendung: 10:20 Uhr
Musik
Beiträge zum Nachhören
Die Reportage
Zimmerservice - Undercover im Hotel
Sendezeit: 20.05.2013, 13:05
Fließende Grenze
Sendezeit: 19.05.2013, 13:04
Nachtigall - ick hör dir singen - Berliner Nachtigallenforscher auf der Lauer
Sendezeit: 12.05.2013, 13:07
dradio-Recorder
im Beta-Test: