Klaus Staeck, Präsident der Berliner Akademie für Künste (Bild: dpa / picture alliance / Karlheinz Schindler)
Der Präsident der Akademie der Künste in Berlin, Klaus Staeck, sieht in Walter Jens einen großen Demokraten. Staeck sagte, Jens habe die seltene Gabe besessen, den Menschen Lust auf Demokratie zu machen.
Er sei streitbar gewesen, ohne verletzend zu sein, und habe nie locker gelassen. Sein Tod sei ein großer Verlust, sagte Staeck. Zur NDSAP-Mitgliedschaft von Jens sagte Staeck, dies habe dessen Ruf als moralische Instanz nicht geschmälert.
Jens habe sich als junger Mann "verrannt" und später sehr geschämt, als die Mitgliedschaft öffentlich geworden sei. Für ihn zähle, dass jemand Unrecht wieder gut mache "im Sinne von tätigem Handeln", sagte Staeck. Und Jens habe sich in seinem Leben "im Übermaß" für die Demokratie engagiert.
Das Interview können Sie bis zum 10. Dezember 2013 in unserem Audio-On-Demand-Angebot nachhören.
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Klaus Staeck erinnert an Walter Jens
Sendezeit: 10.06.2013 23:13
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