Über Geschmack lässt sich nicht streiten, heißt es. Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe hält dagegen und zeigt in seiner Ausstellung "Böse Dinge. Eine Enzyklopädie des Ungeschmacks" einige der angeblich schlimmsten Geschmacksverirrungen aller Zeiten.
Das neue Museum im rekonstruierten Schloss Herrenhausen trumpft mit kräftigen Farben auf: Royales Rot, grüner Samt und Goldtöne rahmen die klug ausgewählten Exponate ein. Sie zeigen die Geschichte des Schlosses von seinen Anfängen zur Barockzeit bis weit ins 20. Jahrhundert hinein.
Das Deutschlandjahr in Brasilien soll dazu dienen, dass beide Länder sich besser kennenlernen. Ein Projekt in der Veranstaltungsreihe ist ein deutsch-brasilianisches Jugendorchester. Bundespräsident Joachim Gauck war beim Eröffnungskonzert dabei und zeigte sich ungewohnt stürmisch.
Micha Brumlik, Erziehungswissenschaftler und ehemaliger Grüner, hat die Partei gegen Pädophilie-Vorwürfe verteidigt. Die Grünen selbst hätten das Thema in den 80er-Jahren "nicht gepusht". Bei Neugründungen versuchten sich stets alle möglichen Gruppen anzuhängen, sagte er.
Das Theaterstück "Das Ding" ist eine Satire auf die Globalisierung. Jetzt ist Philipp Löhles Werk über die Weltreise einer Baumwollflocke bei den "Stücke"-Tagen in Mülheim zu sehen - inszeniert vom chilenischen Teatro La Puerta. Das ist exemplarisch für den Erfolg der jungen deutschsprachigen Dramatikergeneration.
Das Jüdische Museum Frankfurt zeigt zu seinem 25-Jährigen Bestehen eine Sonderausstellung mit dem Titel "Juden.Geld". Museumsleiter Raphael Gross spricht über seine Motivation für dieses Thema und den heute vorgestellten Siegerentwurf für den Erweiterungsbau des Museums.
Die zum New Yorker Stadtteil Queens gehörende Halbinsel Rockaway wurde vom Hurrikan Sandy im Oktober 2012 heftig verwüstet. Genau hier hat das New Yorker Museum of Modern Art nun einen futuristisch anmutenden Ausstellungskubus installiert. Gleich die erste große Ausstellung zeigt Visionen einer nachhaltig-ökologischen Welt.
Zum 50. Geburtstag setzt das Berliner Theatertreffen auf die großen deutschsprachigen Bühnen. Zehn Inszenierungen sind eingeladen - vor allem Klassiker. Das Theatertreffen ist neben der Berlinale das bedeutendste Kulturereignis in Berlin - Deutschlandradio Kultur ist vor Ort.
In Magdeburg hatte Richard Wagner seine erste Anstellung. Zum 200. Geburtstag des Komponisten hat das dortige Stadttheater eine höchst achtbare Produktion seiner Oper "Tristan und Isolde" auf die Beine gestellt. Allerdings können die für die Titelpartien verpflichteten Gäste nicht überzeugen.
Der New Yorker Ableger der Londoner Frieze Art Fair unterstreicht: Der internationale Kunstmarkt ist ein Wanderzirkus geworden. Der Schauplatz - eine Insel im East River - ist geschickt gewählt. Der Zeitpunkt erst recht. Im Mai gibt es in Manhattan viele bemerkenswerte Ausstellungen und Auktionen.
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Fazit
Auftakt: 50 Jahre Literarisches Colloquium Berlin
Sendezeit: 24.05.2013, 23:32
Ein Blick auf die Favoriten beim Filmfestival in Cannes
Sendezeit: 24.05.2013, 23:23
Wim Wenders präsentiert in Hamburg die Band Infamis
Sendezeit: 24.05.2013, 23:16
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