Bei ihrem Kampf um eine Verbesserung der Situation der Arbeiterinnen "mit ihren unendlich vielen Kindern" und "größten Sorgen" wurden die Frauen in der SPD von den Männern lange allein gelassen, sagt die Direktorin des Bonner Frauenmuseums, Marianne Pitzen.
Der Wiener Aktionskünstler Otto Muehl wollte Kunst und Leben verbinden und gründete mit Gleichgesinnten eine Kommune. Auch Toni Elisabeth Altenberg lebte 18 Jahre lang dort. Er war sicher ein wichtiger Künstler, sagt sie - "aber was er mit den Kindern gemacht hat, das ist auf jeden Fall zu verurteilen".
Quote und Boulevard statt Enthüllung und sorgfältiger Recherche? Bei einer Gesprächsrunde in Neuhardenberg klagten prominente Medienleute wie Hans Leyendecker und Günter Wallraff über den vermeintlichen Niedergang des investigativen Journalismus.
Als erster Fotograf durfte er den New Yorker Polizeifunk abhören und traf oft noch vor den Streifenwagen am Tatort ein: Arthur Fellig alias "Weegee" war mit seinen Fotos von Verbrechen, Bränden und Unfällen ein Star im New York der 1930er- und 40er-Jahre.
Mit "Don Giovanni" bringt Intendant Andreas Homoki in der Inszenierung von Sebastian Baumgarten erstmals ein Werk im Zürcher Opernhaus zur Aufführung, das die lange Rezeptionsgeschichte in ihren Grundwerten erschüttert. Das Premierenpublikum reagierte verstört.
Jazz, Rock'n'Roll, Soul und Funk - all diese Musikstile kamen zuerst über die amerikanischen Soldaten nach Deutschland. Die Ausstellung "Von G.I. Blues zu G.I. Disco" im Berliner Alliiertenmuseum widmet sich dieser speziellen Form des Kulturexports.
Katie Mitchell hat am Schillertheater, der Übergangsspielstätte der Staatsoper Berln, Frank Martins Komposition "Le vin herbé" auf die Bühne gebracht: eine Empfehlung für jeden, der eine "Tristan"-Vertonung von hypnotischer Kraft kennenlernen möchte.
Die Messe arte BA in Buenos Aires, die auf zeitgenössische Kunst spezialisiert ist, legt Wert auf ihre stetig wachsende internationale Ausstrahlung. Fast die Hälfte der Galerien kommt inzwischen aus dem Ausland, vor allem aus Lateinamerika.
Die amerikanische Künstlerin Jo Baer gilt als Wegbereiterin des Minimalismus. Das Museum Ludwig widmet ihr als erste deutsche Institution eine Einzelausstellung. Die mit 170 Arbeiten bis dato umfangreichste Werkschau schlägt den Bogen zum aktuellen, figurativen Werk von Jo Baer.
Nach der erfolgreichen Uraufführung der Oper "Bluthaus" im Jahr 2011, für die der Schriftsteller Händl Klaus in Anlehnung an die Geschichte der Natascha Kampusch seinem Landsmann Georg Friedrich Haas das Libretto schrieb, setzen die beiden österreichischen Autoren ihre Zusammenarbeit für die Schwetzinger Festspiele fort - wieder mit einer Geschichte auf Leben und Tod.
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Fazit
Kulturpresseschau, 16.6.13
Sendezeit: 16.06.2013, 23:50
"Die nennen das Schrei": Gesammelte Gedichte von Thomas Brasch
Sendezeit: 16.06.2013, 23:42
Aschemond oder The Fairy Queen, Oper v. Helmut Oehring, Staatsoper Berlin
Sendezeit: 16.06.2013, 23:29
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