Bevor die erste Wahl nach der Wende im Frühjahr 1990 über die Zukunft der DDR entschieden hat, fährt die Autorin an die östliche Grenze der DDR, ins Oderbruch, um Gesprächspartner zu suchen.
Im August 2007 findet der forensische Archäologe Matteo Borrini bei Grabungen auf der Insel Lazzaretto Nuovo in der Lagune von Venedig das Skelett eines nach Vampirart bestatteten Menschen.
Im Frühjahr 1990 fuhr Brigitte Kirilow hinaus ins Oderbruch und klopfte an fremde Türen. Sie lernte Menschen kennen, die in den Häusern ihrer Vorfahren lebten und in der Landwirtschaft ihre Arbeit hatten und erlebte den Umbruch im östlichsten Osten.
Sie kommen aus einem Land, wo man, dem Sprichwort nach, wie Gott leben kann. Doch sie wohnen in Berlin. Was hat Franzosen in die deutsche Hauptstadt gezogen?
Geld ist schnell. Schnell weg. Ob man zuviel davon hat oder zu wenig, immerzu macht es Sorgen. Doch niemand kommt ohne Geld aus. Es sei denn, man tauscht!
Verbergen, verschlüsseln, schon immer hatte der Mensch seine Geheimnisse, im digitalen Zeitalter mehr denn je zuvor. Passwörter für PC-Programme, PIN-Nummern fürs Konto.
Seit die "mexikanische", "neue" oder vulgo "Schweinegrippe" grassiert, spricht man, wenn man von Grippeschutz spricht, nur noch von der (nötigen oder unnötigen) Impfung. Dabei war ein anderer Feind-Abwehrer vor gar nicht langer Zeit talk of the town: das Medikament Tamiflu.
Bei der Polizei treffen Bekennerbriefe für zwei Morde ein, die vier Jahrzehnte zurückliegen. Sie verweisen auf die saarländische Gemeinde Weiskirchen im Hochwald. Jeder Mann über 64 ist verdächtig.
1969, zum 15. Geburtstag, schenkt das Fleischermeister-Ehepaar Kowalski aus Wachow seinem Jüngsten ein Grammofon mit einem Satz Schellackplatten. Von Stund an beginnt der Junge sich in eine andere Welt zu träumen.
Mit dem Jahr 1989 begann für viele Teenager in der DDR eine Zeit großer Verunsicherung: Sie, die gerade erst damit begonnen hatten, sich abzunabeln von Elternhaus und Schule, erlebten nun den abrupten Umsturz des DDR-Bildungssystems.
In jener Sommernacht im Jahr 2003 wacht Bertrand Cantat in Vilnius neben dem leblosen Körper Marie Trintignants auf und kann sich an nichts mehr erinnern. Bis zu diesem Augenblick versöhnte das ungleiche Paar die Klassen und bediente die französischen Massenmedien.
Nicht nur im fernen Bangladesh zeigen sich die verheerenden Folgen der Erderwärmung. Klimaexperten und Risiko-Forscher der Versicherungswirtschaft beobachten sehr genau die Trauminsel Sylt und ihren Meeresspiegel.
Jedes Jahr sterben 150.000 Menschen an den Folgen des Klimawandels. Und das ist erst der Anfang. Vor diesem Hintergrund hat der Astrophysiker Stephen Hawking einen weltweiten Aufruf gestartet: "How can the human race survive the next hundred years?"
Tuvalu im Jahre 2009. Wie gehen die knapp 12.000 Tuvaluaner mit der Prognose um, dass in wenigen Jahrzehnten ihre Inseln verschwunden sein werden? Wandern sie aus, verdrängen sie die Zukunft?
Zum dritten Mal findet die Mockumenta jetzt statt - und Deutschlandradio Kultur ist live dabei: Berichte, Reportagen, Interviews und Analysen von der großen Ausstellung zu Remix, Remake, Appropriation und Fälschung in der Kunst.
Wenn aus dem Geburtshaus in Soest das Indianerlied "Joni, joni jachu ene" erklingt, wissen die meisten Bescheid: Da singen sie wieder, die werdenden Mütter und Väter. Sie trainieren für den Ernstfall, für die Stunde des Gebärens.
Shodo bedeutet "Der Weg des Schreibens". Shodo ist ein endloser Weg ohne Ziel. Das Weiß des Papiers, das Schwarz der Tusche, der Atem des Kalligrafen, die Stille der Konzentration, der Augenblick des Schreibens - seit drei Jahrtausenden ist der Vorgang unverändert.
Zum dritten Mal findet die Mockumenta jetzt statt - und Deutschlandradio Kultur ist live dabei: Berichte, Reportagen, Interviews und Analysen von der großen Ausstellung zu Remix, Remake, Appropriation und Fälschung in der Kunst.
Simon Loekle weckt mit seinem Radioprogramm "As I Please" jeden Samstag eine kleine Hörergemeinde in New York City. Gespräche über Politik, Poetry-Lesungen sind zu hören und Musik. Häufig Sinatra, der Saloon-Sänger, der "Dünne Junge aus Hoboken" - The VOICE.
Schwedt an der Oder und Kreuztal im Siegerland sind die Heimatorte von Rolf Niebel und Thilo Schmidt.
Dass er sich als Kind der Zeit empfindet, hindert ihn nicht daran, der Mutter der Vergänglichkeit ein Leben lang auf Schritt und Tritt nachzuspüren.
In den nächsten Jahren wird es zu einer Influenzapandemie mit Millionen von Toten kommen, sagt die Weltgesundheitsorganisation. Seit 2004 bereiten sich große Teile der Weltgemeinschaft auf diese Pandemie vor: Mit der Erstellung nationaler Notfallpläne und der Einlagerung des antiviralen Medikaments Tamiflu.
In ihrem Buch "Eis und Ego" erzählen Elisabeth Guggenberger und Helmut Voitl Geschichten von elf Arktis-Expeditionsleitern, die sich seit dem 19. Jahrhundert aufgemacht haben, um Ruhm und Ehre zu erlangen: Für Kaiser, Gott und Vaterland und vor allem für das eigene Ego.
Über den Iran wird viel gesprochen. Aber der Schleier der Klischees ist dicht, auch bei denen, die nicht verhüllt sind. Gerade die Männer sind in Umbruchzeiten zur Veränderung gezwungen.
Jahrhunderte lang wurden die kleinen Drachen als Teufelstiere verfemt. Heute, da viele Arten vom Aussterben bedroht sind, sind Fledermäuse als schützenswerte Sympathieträger willkommen.
Für russische Musiker ist Moskau der melting pot, hier treffen sich Künstler aus allen Landesteilen. Die Independent-Szene boomt. In der Metropole sitzt das große Geld. Alle wetteifern in der Kunst, es abzuschöpfen und träumen von der großen Karriere.
Liepája liegt 200 Kilometer westlich von Riga und gehört zu Lettland. Als das kleine Land noch eine Sowjetrepublik war, galt Liepája als Hauptstadt des lettischen Rock. Die Leute strömten zu Musik-Festivals, um etwas zu hören, was nicht erlaubt war. Auch heute noch entsteht hier Musik, doch Melancholie ist spürbar in der grauen Stadt.
Sie haben überlebt, sie sind jung und sie wollen nicht länger Opfer sein. Die polnisch-jüdischen Musiker kommen aus verschiedenen Konzentrationslagern und treffen Ende April 1945 zufällig aufeinander. In der bayerischen Kleinstadt Cham besetzen sie unter dem Schutz amerikanischer Soldaten ein Haus.
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandradio Kultur
Kulturpresseschau - Aus den Feuilletons
Sendezeit: 20.11.2009, 23:52
Kein Geld für Italiens antike Stätten, wohl aber für deren Virtualisierung
Sendezeit: 20.11.2009, 23:40
J.S.Bach/ Lothar Trolle "Die Oberhausener Johannes Passion" Regie: J. A. Rechi
Sendezeit: 20.11.2009, 23:33
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