Jahrhunderte lang wurden die kleinen Drachen als Teufelstiere verfemt. Heute, da viele Arten vom Aussterben bedroht sind, sind Fledermäuse als schützenswerte Sympathieträger willkommen.
Für russische Musiker ist Moskau der melting pot, hier treffen sich Künstler aus allen Landesteilen. Die Independent-Szene boomt. In der Metropole sitzt das große Geld. Alle wetteifern in der Kunst, es abzuschöpfen und träumen von der großen Karriere.
Liepája liegt 200 Kilometer westlich von Riga und gehört zu Lettland. Als das kleine Land noch eine Sowjetrepublik war, galt Liepája als Hauptstadt des lettischen Rock. Die Leute strömten zu Musik-Festivals, um etwas zu hören, was nicht erlaubt war. Auch heute noch entsteht hier Musik, doch Melancholie ist spürbar in der grauen Stadt.
Sie haben überlebt, sie sind jung und sie wollen nicht länger Opfer sein. Die polnisch-jüdischen Musiker kommen aus verschiedenen Konzentrationslagern und treffen Ende April 1945 zufällig aufeinander. In der bayerischen Kleinstadt Cham besetzen sie unter dem Schutz amerikanischer Soldaten ein Haus.
Es gibt Spielpausen, Schulpausen, Mittagspausen, Atempausen, Zigarettenpausen. Betriebsmediziner, Arbeitspsychologen und Unternehmensberater fordern neuerdings eine Strukturierung und Intensivierung der "Pausenkultur" und sprechen gar von "organisierter Entspannung".
Bertolt Brecht und Helene Weigel erleben im Januar 1949 die triumphale Premiere von "Mutter Courage und ihre Kinder" am Deutschen Theater. Da meldet sich eine junge, sehr schöne Frau mit einem Brecht-Lieder- Programm. Die Weigel meint: "Das ist eine Sache, die den Brecht interessiert. Ich mache dich mit ihm bekannt." Aus einem Arbeits- wird bald ein Liebesverhältnis.
Eigentlich gehört sich das ja nicht: Das Private öffentlich machen. Aber wenn man es freiwillig tut? Und wenn das Private von öffentlichem Interesse ist? Kommentarlos, aber nicht humorlos, lässt das Feature Betroffene erzählen - von ihrer großen Liebe und warum sie nicht davon loskommen.
Von der Ankunft in der winterlichen Lagunenstadt über Umzüge und Maskeraden bis zum mitternächtlichen Katzenjammer, zu Tod und Maskensterben am Aschermittwoch vermittelt das Stück eine Klangcollage vom venezianischen Karneval.
Mit "Graf Porno und seine Mädchen" wurde Rinaldo Talamonti zu einem der zahlreichen Akteure der deutschen Sexwelle. Es war die Ära von Alois Brummer oder Franz Antel, die Millionen verdienten und für etwa 30 Filme immer wieder gern auf "den kleinen Italiener" zukamen.
"Up, down, next person and keep going!" Zehn Männer und zehn Frauen zwischen 28 und 38 sitzen sich in einer Bar gegenüber. Sie haben es satt, auf ihre große Liebe zu warten: im Supermarkt um die Ecke, in der U-Bahn, im Museum. Überall. Irgendwo. Deshalb nehmen sie ihr Schicksal jetzt selbst in die Hand: beim Speed Dating.
Das Feature führt mitten ins Herz des Balkans, wo der Filmregisseur Emir Kusturica im serbischen Hinterland sein utopisches "Kustendorf" erbaut hat: Kulisse eines serbophilen Heimatfilms oder letzter Rückzugsraum für den magischen Realismus in Europa?
Diese Geschichte beginnt kurz vor der Jahrtausendwende auf Hawaii. Die Autorin trifft eine Gruppe junger Chinesen. Eine (Brief-)Freundschaft bleibt. Zehn Jahre später ist China auf dem Weg zur Weltmacht. Die Studenten von damals stehen in der Mitte des Lebens. Und haben sich mit ihren an der Realität erstickten Träumen arrangiert.
"Alle Klänge, die jemals ertönt sind, sind immer noch da. Wenn wir das richtige Empfangsgerät hätten, könnten wir immer noch Shakespeare hören, wie er selbst den Hamlet spielt". So beginnt eine akustische Reise 400 Jahre in die Vergangenheit. Da das Empfangsgerät fehlte, näherten sich die Autoren der Klangwelt des elisabethanischen England auf Umwegen. Sie besuchten den Geräuschemacher eines Historienfilms, stiegen auf Glockentürme in London und entdeckten Spuren von Alltagsgeräuschen in altenglischer Musik.
Lena, Oxana, Valentina und Alla erzählen ihre Liebesgeschichten. Sie hatten sich einst in Schwarze verliebt, die in der Sowjetunion studierten. Von einem auf den anderen Tag finden sie sich in Afrika wieder. In der Sowjetunion, im Land der Völkerfreundschaft, war eine solche Liebe nicht vorgesehen. Vier Frauen, die dennoch überzeugt sind, dass die kommunistische Erziehung sie zu starken Frauen gemacht hat, die das afrikanische Leben lieben lernen, das ihnen viel abverlangt.
Lena, Oxana, Valentina und Alla erzählen ihre Liebesgeschichten. Sie hatten sich einst in Schwarze verliebt, die in der Sowjetunion studierten. Von einem auf den anderen Tag finden sie sich in Afrika wieder. In der Sowjetunion, im Land der Völkerfreundschaft, war eine solche Liebe nicht vorgesehen. Vier Frauen, die dennoch überzeugt sind, dass die kommunistische Erziehung sie zu starken Frauen gemacht hat, die das afrikanische Leben lieben lernen, das ihnen viel abverlangt.
Beiträge zum Nachhören
Deutschlandradio Kultur
Kulturtipps - Dienstag, 09.02.2010 - 16.40 Uhr
Sendezeit: 09.02.2010, 16:38
Die Vertreibung der Palästinenser
Sendezeit: 09.02.2010, 16:08
Debatte:Wie finden Sie die Forderung d. BundesVG, Hartz-IV-Sätze zu korrigieren
Sendezeit: 09.02.2010, 15:51
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