In Echternach wird im Springen gebetet. Die Gläubigen, die alljährlich am Dienstag nach Pfingsten zum Grab des Heiligen Willibrord in das luxemburgische Grenzstädtchen pilgern, bewegen sich in einem berühmten Tanzschritt voran. Ein heiteres Brauchtum, das jedes Jahr Tausende von Besuchern anlockt. Und mancher ist dabei schon fromm geworden.
Wie lebt man als nicht-deutscher Katholik in Berlin? Was ist vertraut, was ist fremd? Oder anders herum: Was bringen fremdsprachige Gläubige der Gemeinde, denn in Berlin machen sie immerhin über 20% der Katholiken aus. Wie können sie uns bereichern oder was können sie uns beibringen?
"Freude, die Fülle und selige Stille wird mich erwarten im himmlischen Garten", dichtete Paul Gerhard in seinem Morgenlied. Für manchen jedoch ist schon der eigene irdische Garten ein Stück Himmel auf Erden.
Wie von Vater Staat redet man von Mutter Kirche. Das Bild der Kirche hat sich verändert, ebenso wie die Rollenbilder von Vater und Mutter. Sie ändern sich gesellschaftlich und in der subjektiven Erfahrung. Und auch die Formen des Zusammenlebens sind nicht mehr dieselben wie früher.
Dietrich Heyde, der sieben Jahre auf einer Hallig gelebt hat, dort baumhungrig geworden ist, weil Salzwind und Stürme die Bäume selten machen, und sich zwei Jahre unter Tamarisken und Ölbäumen im Lande der Bibel aufgehalten hat, erzählt von Bäumen - ihre Geschichten, ihre Träume und ihre Weisheit.
Ostdeutschland ist weltweit die gottesfernste Region. Das hat eine Studie einer amerikanischen Universität herausgefunden. Es ist doch selbstverständlich, dass man an etwas glaubt, so behaupten die Glaubenden. Aber ist es das?
Beiträge zum Nachhören
Feiertag
Feiertag 01.01.2013 (Evang.) "Sehnsucht nach Heimat"
Sendezeit: 01.01.2013, 07:04
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