"Fremde erinnern uns daran, dass wir nicht bleiben", stellt Flüchtlingspfarrer Peter Oldenbruch fest. Der 60-jährige Theologe ist Seelsorger im Abschiebungsgefängnis der Länder Rheinland-Pfalz und Saarland. Er berät Flüchtlinge und Kirchengemeinden, die sich um Flüchtlinge kümmern.
Angeblich sollte er nur eine Zwischenlösung sein, als er mit 77 Jahren aus dem Konklave hervorging. Aber vermutlich fängt damit schon die Legendenbildung um Papst Johannes XXIII., den Bauernsohn Angelo Guiseppe Roncalli an. 50 Jahre nach seinem Tod beschäftigen wir uns nicht nur in der katholischen Kirche mit seinem Erbe.
In fast jeder Familie gibt es sie: Verwandte, über die man besser nicht spricht. Angehörige, die niemals eingeladen werden - nicht mal zur Beerdigung. Zugrunde liegt meist ein uralter Konflikt, der manchmal über Generationen reicht. Was braucht es, um sich mit der schmerzhaften Vergangenheit eines Tages auszusöhnen?
In Echternach wird im Springen gebetet. Die Gläubigen, die alljährlich am Dienstag nach Pfingsten zum Grab des Heiligen Willibrord in das luxemburgische Grenzstädtchen pilgern, bewegen sich in einem berühmten Tanzschritt voran. Ein heiteres Brauchtum, das jedes Jahr Tausende von Besuchern anlockt. Und mancher ist dabei schon fromm geworden.
Wie lebt man als nicht-deutscher Katholik in Berlin? Was ist vertraut, was ist fremd? Oder anders herum: Was bringen fremdsprachige Gläubige der Gemeinde, denn in Berlin machen sie immerhin über 20% der Katholiken aus. Wie können sie uns bereichern oder was können sie uns beibringen?
"Freude, die Fülle und selige Stille wird mich erwarten im himmlischen Garten", dichtete Paul Gerhard in seinem Morgenlied. Für manchen jedoch ist schon der eigene irdische Garten ein Stück Himmel auf Erden.
Beiträge zum Nachhören
Feiertag
"So ist Versöhnung?..."
Sendezeit: 26.05.2013, 07:04
Feiertag 01.01.2013 (Evang.) "Sehnsucht nach Heimat"
Sendezeit: 01.01.2013, 07:04
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