"Freude, die Fülle und selige Stille wird mich erwarten im himmlischen Garten", dichtete Paul Gerhard in seinem Morgenlied. Für manchen jedoch ist schon der eigene irdische Garten ein Stück Himmel auf Erden.
Wie von Vater Staat redet man von Mutter Kirche. Das Bild der Kirche hat sich verändert, ebenso wie die Rollenbilder von Vater und Mutter. Sie ändern sich gesellschaftlich und in der subjektiven Erfahrung. Und auch die Formen des Zusammenlebens sind nicht mehr dieselben wie früher.
Dietrich Heyde, der sieben Jahre auf einer Hallig gelebt hat, dort baumhungrig geworden ist, weil Salzwind und Stürme die Bäume selten machen, und sich zwei Jahre unter Tamarisken und Ölbäumen im Lande der Bibel aufgehalten hat, erzählt von Bäumen - ihre Geschichten, ihre Träume und ihre Weisheit.
Ostdeutschland ist weltweit die gottesfernste Region. Das hat eine Studie einer amerikanischen Universität herausgefunden. Es ist doch selbstverständlich, dass man an etwas glaubt, so behaupten die Glaubenden. Aber ist es das?
Auch heute, nach Jahrzehnten noch, bevölkern sie die Kinderwelt: der Räuber Hotzenplotz, die Kleine Hexe oder das Kleine Gespenst und viele andere meist liebenswerte Gestalten aus Otfried Preußlers Büchern. Was muss einer von Kindern wissen und was muss er können, damit seine Bücher so lange begeistert gelesen werden?
Das Zweite Vatikanische Konzil nimmt das alte Bild vom pilgernden Gottesvolk auf. Das ist mehr als ein Bild. Es erinnert alle Getauften an ihren Auftrag, die Welt zu gestalten, aufzubrechen, Neues zu wagen. Nicht immer war die Stimme des Volkes gefragt, politisch nicht und kirchlich nicht.
Ostern - das ist der Morgen auch nach durchweinter Nacht. Ostern ist das Licht, auf das ich auch noch in der tiefsten Dunkelheit gesetzt habe. Ostern, das kann der Moment von Ewigkeit mitten im Hier und Jetzt sein. Von persönlichen Ostererfahrungen, und dass nichts mehr bleiben muss, wie es einmal war.
Am Ende jeden Lebens steht der Tod. Christen glauben aber an die Auferstehung der Toten, glauben an ein ewiges Leben bei Gott: "Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?" fragt der Apostel Paulus in seinem ersten Brief an die Korinther. Künstler haben diese Zeilen immer wieder aufgegriffen.
Es war ein Paukenschlag, damals vor 50 Jahren. Konzilien kannte man nur aus der fernen Geschichte. Unvorstellbares wurde möglich durch die Initiative von Papst Johannes XXIII: Die Gottesfreundschaft zu allen Menschen.
Das Evangelische Jugendwerk Württemberg hat im vergangenen Jahr 13 Bands und junge Musiker aktiviert, je ein altes Kirchenlied neu zu arrangieren. Wie die Leute mit den alten Liedern umgegangen sind und was sie ihnen bedeuten, dazu Pfarrerin Lucie Panzer und Pfarrer Wolf-Dieter Steinmann.
Beiträge zum Nachhören
Feiertag
"So ist Versöhnung?..."
Sendezeit: 26.05.2013, 07:04
Feiertag 01.01.2013 (Evang.) "Sehnsucht nach Heimat"
Sendezeit: 01.01.2013, 07:04
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