Der Amerikaner Matt Sweetwood erkundet deutsche Biertraditionen, Trinksprüche und -spiele. Ein wesentlicher Motor für den Regisseur ist übrigens die Tatsache, dass er aus dem puritanischen Kansas stammt. Dort gilt Bier als ausgesprochenes Teufelszeug.
In diesem Krimi ist nichts wie es scheint. Steven Soderbergh und seine erstklassigen Schauspieler experimentieren mit Genre-Standards: Wer eben noch eine gute Figur macht, ist im nächsten Moment der Böse.
Schmutzige Intrigen bei der Bürgermeisterwahl in New York: Was durchaus spannend hätte werden können, wirkt in "Broken City" nur altbacken. Zwar ist der Film hochkarätig besetzt, die Ausführung bleibt aber lediglich routiniert.
Auf den Tod reagiert jeder anders und muss für sich lernen, damit umzugehen. Das ist die Ausgangslage dieses Familiendramas, in dem Ehemann, Schwiegermutter und Tochter ihre Trauer bewältigen. Romanautor Gernot Gricksch hat selbst das Drehbuch geschrieben.
"Mademoiselle Populaire" mixt gekonnt ein wenig "Mad Men" mit ein wenig französischem Esprit. Und vom Ergebnis waren 1,2 Millionen Franzosen überzeugt. Sie amüsierten sich über die Retrokomödie. Ein Werk mit Charme.
Bild und Stimmung in Sally Potters neuem Film überzeugen. In "Ginger und Rosa" erzählt die Regisseurin von einer Mädchenfreundschaft und damit die Geschichte kleiner und großer Glücksmomente und kleiner und großer Enttäuschungen.
Schwangerschaft, Geburt und die ersten Momente mit einem Säugling sind meist verbunden mit Freude und Familienglück, doch dass das für viele Paare auch anders sein kann, zeigt Rémi Bezançon mit dem Film "Ein freudiges Ereignis".
"Oslo, 31. August" ist die Geschichte von Anders, der wegen seiner schweren Drogensucht in eine Anstalt eingeliefert wurde. Der Film ist ein Gedenken an eine verlorene Seele.
Regisseur Marc Rothemund ist hier eine beeindruckende wie unterhaltende Buchverfilmung über den Kampf gegen den Krebs gelungen. Der Film zeigt keine Heldin im Superkampf, keine gefühlsduselige Schmonzette um eine besonders toughe Frau, sondern eine wahre Geschichte.
Diana verdient sich ihr Geld mit Kreditkarten-Betrug. Doch sie hat die Rechnung ohne den Buchhalter Sandy gemacht. Der will sich das nicht gefallen lassen und spürt sie auf. Ein popliger Anarcho-Flick, meint Kritiker Hans-Ulrich Pönack, der nur durch Melissa McCarthy gerettet wird.
Beiträge zum Nachhören
Filme der Woche
Filme der Woche: "Der große Gatsby" und "Paradies Hoffnung"
Sendezeit: 15.05.2013, 10:33
Der Trickfilm-Pionier Ray Harryhausen ist gestorben
Sendezeit: 08.05.2013, 15:32
Filme der Woche: "Stoker" / "No place on earth"
Sendezeit: 08.05.2013, 10:33
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