20.06.2013 19:30 Uhr
Kunst auf Knopfdruck
Die Kreativ-Maschinen kommen
Von Lydia Heller
Computer helfen uns beim Rechnen und Suchen, beim Einparken und Einkaufen und schlagen uns im Schach. Roboter leisten alten Menschen Gesellschaft, helfen im Haushalt und erkunden den Mars: Es gibt fast keine Sphäre des Lebens, in denen Maschinen den Menschen nicht ersetzen - und oft sogar auch übertreffen - können. Nur: Kreativ sein, Dinge erfinden, wirklich Neues kreieren, das können Maschinen nicht. Das können nur Menschen. Dachte man lange. Wahrscheinlich ein Irrtum. Denn Forscher entwickeln seit einigen Jahren Programme, die erstaunlich berührende Bilder malen wie der ›Painting Fool‹ - oder Computer wie Iamus, dessen Kompositionen sogar das London Symphony Orchestra so überzeugten, dass es sich zu Aufnahmen bereit erklärte.
Informatiker, Philosophen und Juristen streiten jedoch darüber, ob auf diese Weise echte Neuschöpfungen entstehen - und was genau heute und in Zukunft als kreativer Prozess gilt. Können Algorithmen wirklich kreativ sein? Oder bilden sie nicht eher die menschliche Kreativität ab? Und wenn nicht, was bedeutet das für Künstler, Musiker, Schriftsteller und Journalisten? Für ihre Arbeit und den Wert ihrer Werke?
Die moderne Anästhesie ist heute aus der Medizin nicht mehr wegzudenken. Keine große Operation wäre ohne sie möglich. Doch nun häufen sich die Hinweise, dass eine Vollnarkose gefährlicher ist, als lange angenommen.
Wenn wir Medikamente schlucken, Alkohol trinken oder Drogen nehmen, ist den meisten klar: Diese Stoffe verändern mein Verhalten, denn sie haben direkte Auswirkungen auf das Gehirn. Dass auch ein Mettbrötchen ähnliche Konsequenzen haben könnte, klingt absurd.
Das Diagnostische und Statistische Handbuch Psychischer Störungen legt fest, wer krank und wer gesund ist. Im Mai kommt die neue Fassung dieses Handbuches heraus: das DSM-5. Im Vorfeld gab es Streit darüber, welche Krankheiten aufgenommen werden sollen und nach welchen Kriterien.
Eisenerz, Kupfer, Wasser und Wind: Lappland am nördlichen Ende Europas ist reich an Bodenschätzen und alternativen Energien. Gerade für die deutsche Energiewende spielt der hohe Norden als Rohstoff- und Energielieferant eine immer wichtigere Rolle.
Wie wirken Gedichte? Warum sind wir beim Dekodieren von schwarzen Zeichen auf weißem Papier derart vereinnahmt, dass wir am Flughafen fast das Einsteigen vergessen? Das sind nur einige der Fragen, die Wissenschaftler umtreiben, wenn sie über das Lesen und Verstehen von literarischen Texten forschen.
Deutschland ist arm an Rohstoffen - aber reich an sogenanntem unkonventionellen Erdgas. Genutzt wird bisher nichts davon, denn dieses Gas ist tief in der Erde in festem Schiefergestein eingeschlossen. Mit der Fördermethode des Fracking könnte zumindest ein Zehntel davon gefördert werden.
Beiträge zum Nachhören
Forschung und Gesellschaft
Verwirrt, unkonzentriert, dement - Das Risiko der Narkose
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Was ist heute noch normal? Psychiater streiten darüber, wer seelisch krank ist
Sendezeit: 30.05.2013, 19:31
Der Preis des Reichtums
Sendezeit: 23.05.2013, 19:30
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