Eintauchen in eine andere Welt: Beim Lesen wird alles andere ausgeblendet. (Bild: picture alliance / dpa / Jens Büttner)
Wie wirken Gedichte? Warum sind wir beim Dekodieren von schwarzen Zeichen auf weißem Papier derart vereinnahmt, dass wir am Flughafen fast das Einsteigen vergessen? Das sind nur einige der Fragen, die Wissenschaftler umtreiben, wenn sie über das Lesen und Verstehen von literarischen Texten forschen.
Erste Ergebnisse zeigen: Lesen wirkt, weil es etablierte Hirnregionen zweckentfremdet. Das ist in der Evolution nicht ungewöhnlich. Erstaunlich ist aber, dass Menschen überhaupt bereitwillig so viel Zeit mit ausgedachten Geschichten verbringen. Eine Sendung von Volkart Wildermuth.
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Die Poesie der Nervennetze - Wie Gedicht und Gehirn zusammenspielen
Sendezeit: 16.05.2013 19:30
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