Kurz und ungewöhnlich: Deutschlandradio Kultur sendet Produktionen zwischen Feature, Hörspiel und Klangkunst mit einer Länge von maximal 20 Minuten.
Wir schreiben das Revolutionsjahr 2032. Europa liegt in Trümmern. Der Norden Afrikas ist eine tote Wüste. Italien, von Schwarzen übervölkert, wurde von der NATO aufgegeben, die Grenzen zum Alpenraum sind geschlossen.
Onkel Donald wohnt mit Freundin Therese und seinen drei Neffen auf dem Land. Jeden Tag geht er über die "letzte schöne Wiese weit und breit" zur Arbeit. Eines Tages trifft er dort einen Landvermesser - die Wiese, auf der schon Donalds Oma das Skifahren gelernt hat, soll bebaut werden. Donald will die Wiese retten: "Die Dinge gehören denen, die sie lieben."
Vier "Haustiere", Bewohner einer WG, sind unzufrieden mit ihrem prekären Alltag: Zwar gilt Konsum nach wie vor als sichtbares Zeichen von Erfolg, doch die fetten Jahre sind vorbei. Es gibt Gewinner und Verlierer - und die Verlierer werden immer mehr.
Kurz und ungewöhnlich: Deutschlandradio Kultur sendet Produktionen zwischen Feature, Hörspiel und Klangkunst mit einer Länge von maximal 20 Minuten.
Sie sind Models. Sie arbeiten in Berlin, London, New York, Tokio, Wien, schlafen fünf Stunden in der Nacht, haben 40 Castings in vier Tagen zu bewältigen und wollen alle eines werden: "The Face of the Future".
Eine Kleinstadt in Südfrankreich, Familienleben im Hause des Ortspolizisten. Die Tochter wehrt sich gegen die strengen Eltern, schwänzt die Schule, zieht mit Jungs umher, wird schwanger mit 14. Sie verheimlicht das, bis es fast zu spät ist - ihr Sohn kommt behindert zur Welt.
Seit 2004 produziert Deutschlandradio Kultur Wurfsendungen. Sie werden täglich ins laufende Radioprogramm geworfen: Drama und Prosa, Kompositionen und Collagen zwischen zehn und 45 Sekunden werben für abwegige Gedanken, veränderte Wahrnehmung und intelligenten Humor.
Was hört man zwischen den Stühlen? Kann Radio auch anders? Heute schon mal kurz gefasst? Deutschlandradio Kultur sucht Neuproduktionen zwischen Feature, Hörspiel und Klangkunst. In der elften Ausgabe unserer Sendereihe finden Sie unter anderem:
Eine Band bereitet sich auf eine lang ersehnte Studioaufnahme vor. Die große Idee: handgemachte Musik, retrospektiv, doch zeitgemäß. Dann wird ein neuer Sänger gesucht und die Gruppe gerät unter Druck. Zusehends bestimmen außermusikalische Themen den Diskurs, und ein Kampf zwischen Banddemokratie und Führungsansprüchen entbrennt.
Mehr zur Sendung:
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Beiträge zum Nachhören
Freispiel
Gespräch Kathrin Röggla mit Annette Schäfer
Sendezeit: 20.05.2013, 00:59
Sebastian Engelbrecht zur Situation im Gaza Streifen.
Sendezeit: 21.01.2013, 00:05
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