ruhe ist zunächst das nachlassen, aufhören von anstrengung, mühe, arbeit und die damit verbundene erholung. so wird es gebraucht von der pause im kampfe, von der rast des streiters auch vom wegemüden wanderer: "da streckt' ich mich ins gras zur ruh / und sah dem spiel der blätter zu."
Egon Bahr: "Es gibt einen volkstümlichen Ausdruck: In der Ruhe liegt die Kraft. Das stimmt. Als jemand, der aktiv gewesen ist weiß ich, dass man Ruhe behalten muss, wenn Trubel ist und Chaos ausbricht, damit man seine Orientierung behält und nicht verliert. Ruhe ist der Pol, den man zur Sammlung braucht."
Egon Bahr war Staatssekretär im Bundeskanzleramt und enger Vertrauter des damaligen Bundeskanzlers Willy Brandt. Er gilt als "Architekt der Ostverträge".
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100 Grimmsche Wörter: Ruhe
Sendezeit: 11.06.2013 11:32
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